Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Für die Sicherung des handelnden Zusammenwirkens in Organisationen sind neben (in-)formellen Strukturen auch die Sicht- und Handlungsweisen der Führungskräfte und ihre gezielte Einflussnahme zentral. Wie Führungskräfte diese Aufgabe ausgestalten, wird bislang jedoch kaum auf institutionelle Einflüsse der Organisationsumwelt zurückgeführt. Vor diesem Hintergrund erkundet der vorliegende Band im Rahmen einer kontrastiven Fallstudie aus einer neoinstitutionalistischen Perspektive, inwiefern sich d…
In Zukunft soll es möglich werden, dass beruflich qualifizierte Bewerber/innen die Universität ohne eine in der Schule erworbene Zugangsberechtigung besuchen können. Damit soll ein Beitrag zur Bewältigung des drohenden Fachkräftemangels in Deutschland geleistet werden. Auch Einrichtungen der Erwachsenenbildung sollen dabei helfen, den Übergang in die Hochschule zu erleichtern. Die Autorinnen des vorliegenden Artikels berichten von einem diesbezüglich erfolgversprechenden Ansatz, dem Niedersächs…
Der Autor bescheinigt den zu Jahresbeginn eingeführten Integrationskursen für Zuwanderer einen Fehlstart. Das zuständige Bundesamt operiere mit irreführenden Zahlen über gestartete Kurse; die Zulassungsverfahren seien zu langwierig und die Durchführung für Sprachkursträger unrentabel. Dies gelte verschärft für die 30 Stunden Orientierungskurs, bei denen kaum Selbstzahler erwartet werden können. Insbesondere führe die Kalkulationsgrundlage, auf der die Träger agierten, zu einer Absenkung der Kur…
Kooperation und Vernetzung haben als Medien staatlicher Steuerung der Weiterbildung in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Dabei zeigten sich zunehmend aber auch die Unzulänglichkeiten dieser Steuerungsstrategie. Eine mögliche Antwort auf ‚Netzwerkversagen‘ besteht im Aufbau von Supportstrukturen, die interorganisationale Netzwerke hinsichtlich ihrer Handlungskoordination unterstützen. Der vorliegende Beitrag beleuchtet Netzwerkberatung als eine solche Supportstruktur, systematisie…
Dargestellt wird, welche Organisationsentwicklungserfordernisse bei der Veränderung von Lernkulturen - besonders auf dem Hintergrund der Bestrebungen zu mehr selbstgesteuerten Lernen - in Weiterbildungseimichtungen auftreten können. Ferner wird gezeigt, wie ein Organisationsentwicklungsprozess zur Entwicklung neuer Lernkulturen angelegt sein kann.
Karikaturen sind ein Medium politischer und kultureller Bildung. Sie überspitzen und übertreiben Sachverhalte, um auf Probleme aufmerksam zu machen, auch um zu agitieren. In diesem Beitrag werden beispielhaft einige Karikaturen zum Problem des Analphabetismus und des Lesens vorgestellt und im Hinblick auf Bildung interpretiert. Dabei werden die Leistung des Mediums Karikatur gewürdigt und eine intensivere Forschung zum Gegenstand angemahnt.
Der Beitrag gibt einen Einblick in die Lebenswelten aktiver Rentner, deren Abschied vom früheren Erwerbsleben den Beginn einer neuen Stufe der arbeitsbezogenen Entwicklung bedeutet hat. Hierzu werden Ergebnisse einer explorativen Interviewstudie mit entgeltlich und unentgeltlich arbeitenden Rentnern vorgestellt. Dabei wird insbesondere auf die Unterschiede zwischen der früheren Berufstätigkeit und der arbeitsbezogenen Tätigkeit in der Rente sowie auf Weiterbildungsaspekte eingegangen.
Der Beitrag liefert eine kurze Übersicht über einige Ergebnisse zur Entstehung und Auflösung von inneren Konflikten, die im Rahmen eines von der Verfasserin geleiteten Forschungsprogramms zur mentalen Selbstregulation in Lernprozessen von Erwachsenen gewonnen wurden sowie um praktische Konsequenzen für die Erwachsenenbildung.
Aus der Perspektive des zuständigen Ministeriums skizziert die Autorin den Paradigmenwechsel der Bundesbildungspolitik als eine »empirische Wende«. Sie zeigt Strukturen und Rahmenbedingungen der einschlägigen Großprojekte auf (Nationales Bildungspanel, Technologiebasiertes Testen, Programm Empirische Bildungsforschung) und verweist auf die Output- und Kompetenz-Orientierung als deren »roter Faden«. Dabei sieht sie Bildungspolitik und Bildungsforschung in ihren Erfolgs- und Gelingensbedingungen …
Die Europäische Kommission strebt für 2020 die Steigerung der Hochschulabsolventen und -absolventinnen zwischen 30 bis 34 Jahren auf 40?% an. Diese Anforderung stellt die Hochschulen vor neue Fragen an die Förderung dieser Zielgruppe. Aktuelle hochschuldidaktische Konzepte, wie Mentoring-Programme, können genutzt werden, um sich diesen Herausforderungen zu stellen. Der folgende Beitrag berichtet über Erkenntnisse in der Lernprozessbegleitung innerhalb des Mentoring-Programms „MEwiSA“ an der Uni…