Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Diese Ausgabe vereint empirische und konzeptionelle Zugänge zur Erforschung eines in der Weiterbildung weitgehend vernachlässigten Bildungsbereichs. Welche Rolle spielt naturwissenschaftliches Wissen im Kontext informeller und non-formaler Lernprozesse Erwachsener? Und welche Impulse ergeben sich daraus für die Gestaltung von Lehr-Lernarrangements in anderen Bereichen? Das Heft gibt Einblicke in spezifische Fragestellungen und leistet damit auch einen Beitrags zur interdisziplinären Verständig…
Welche strategischen Möglichkeiten bieten sich Weiterbildungseinrichtungen, die auf dem hart umkämpften Drittmittelmarkt erfolgreich akquirieren wollen? Aus einer organisationstheoretischen Perspektive unterscheidet der vorliegende Beitrag vier Konzeptionen, die in der Praxis bereits verbreitet sind und teilweise auch kombiniert werden: (a) flexible Spezialisierung: Ziel ist es, im Umgang mit inhaltlichen Aufgaben die Reaktionsgeschwindigkeit auf sich verändernde Auftragslagen zu steigern; (b) …
Handeln und Forschen werden oftmals getrennt gedacht, doch sind sie in vielen Tätigkeitsfeldern der Erwachsenenbildung miteinander verbunden. Professionelles erwachsenenpädagogisches Handeln basiert nicht nur auf theoretischem Wissen, sondern erfordert auch eigene Forschungstätigkeit. In diesem Lehrbuch erläutern die Autorinnen den Zusammenhang von Handeln und Forschen. Dabei wird das Potenzial von Forschen und Forschung für die erwachsenenpädagogische Praxis wie auch für die individuelle Profe…
Welche Rolle übernehmen Programmplanende, Fachbereichs- und Einrichtungsleitungen im gegenwärtigen digitalen Wandel der organisierten Weiterbildung? Auf der Basis von Ergebnissen der Evaluationsstudie zu einer Qualifizierungsreihe diskutieren der Autor und die Autorin deren spezifische Funktion und die Bedarfe, die sich für die zukünftige Professionalisierung abzeichnen.
Die in der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e. V. (ANU) versammelten Einrichtungen und Akteure bieten Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Umweltbildung unterschiedlichster Formen an. Wie BNE in Einrichtungen wie Kommunen strukturell verankert werden kann, zeigen die Autorinnen anhand von systematischen Überlegungen und Praxisbeispielen.
Interorganisationale Kooperationen werden als Möglichkeit verstanden, auf Bedarfslagen geringqualifizierter Erwachsener mit der Konzeption passgenauer Angebote zu reagieren zu können. Denn zur Konzeption und Umsetzung von Nachqualifizierungsangeboten bedarf es nicht nur Organisationen im Funktionssystem Bildung, sondern eines systemübergreifenden Leistungsaustausches mit weiteren Partnern. Um den Begriff der strukturellen Kopplung für eine theoretische Verortung funktionssystemübergreifender Ko…
Spätestens seit »Fridays for Future« wird deutlich, dass Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit gesellschaftliche und bildungspolitische Querschnittsthemen sind. Wie werden Nachhaltigkeit und BNE in der Erwachsenen- und Weiterbildung umgesetzt? Welche Rolle spielen Klimafragen? Das Heft liefert Einblicke und Eindrücke aus Forschung und Praxis.
Etymologisch betrachtet bezeichnet »Validierung« einen Prozess, durch den einer Sache Robustheit oder Wert verliehen wird. Im Bildungsbereich zielt das – hier in der Serie »Glossar« zur Diskussion stehende – Wort auf den Prozess der Anerkennung und des Verwertbar-Machens informell erworbener Kompetenzen. Der Begriff »Validierung« ist damit das Pendant im Bereich des informellen Lernens zur »Zertifizierung« in Zusamenhängen der formalen Bildung
Der Beitrag befasst sich mit dem Zusammenhang von Lernen im Erwachsenenalter und der sozialen Anerkennung dieses Lernens. Den Überlegungen liegt die Theorie von Honneth zugrunde, der das Streben nach Anerkennung als eine der zentralen Dimensionen der menschlichen Entwicklung betrachtet. Der Beitrag basiert auf einer unter Studierenden von Fernstudiengängen an der Hochschule Olsztyn durchgeführten Untersuchung. Die erwachsenen Studierenden äußern häufig eine tiefe Zufriedenheit, die aus der Erfa…
In der erwachsenen- und sozialpädagogischen Theorie und Praxis wird Freiwilligkeit als ein wenn nicht unbedingt notwendiges, so doch zumindest wünschenswertes Merkmal von Beratung betrachtet. Freiwilligkeit sollte damit auch ein wesentlicher Bestandteil der Planung, Gestaltung und Reflexion von Beratungsprozessen sein. Also benötigen professionelle Beraterinnen und Berater die Möglichkeit, auf entsprechende Reflexionsvorlagen und Strukturierungsangebote zurückgreifen zu können. Innerhalb der ei…