Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
In den Bildungswerken der Landessportbünde findet offene Erwachsenenbildung statt, die den Zielen der Persönlichkeitsbildung, Aufklärung, Mündigkeit oder der Förderung von sozialen Kompetenzen dient und – wenn auch mit sinkenden Anteilen – öffentlich gefördert ist. Bei den Bildungswerken sind über 3.000 haupt- und nebenberufliche pädagogische Mitarbeiter/innen beschäftigt. Jährlich werden nahezu 15.000 Bildungsveranstaltungen für etwa 300.000 Teilnehmende angeboten. Doch dies ist nicht der einz…
Der Beitrag beschreibt Grundsätze und mögliche Erträge für die Durchführung von Fallstudien im Bereich der Weiterbildung. Die forschungspraktische Durchführung selbst wird am Beispiel eines Forschungsprojekts aus dem Bereich Lernforschung beschrieben. Eingegangen wird vor allem auf die zentralen Phasen der Annäherung an das Forschungsfeld und die Interpretationsarbeit.
Ausgangspunkte des vorliegenden Beitrags sind die Bedeutung informeller Lernformen im Kontext lebenslangen Lernens sowie die strukturale Bildungstheorie im Anschluss an Marotzki. Auf dieser Folie rekapituliert das Autorenduo Ergebnisse einer qualitativ-empirischen Untersuchung zu Orientierungsveränderungen bei Travelworkern, also jüngeren Erwachsenen, die ferne Länder besuchen und dort arbeiten, um die Reise zu finanzieren. Auf dieser Grundlage werden strukturelle Aspekte der Reise herausgearbe…
Seminare leiten macht Spaß, aber Lehr-Lernsituationen bergen auch Konfliktpotential. Die Kapitel des Bandes nehmen Situationen in den Blick, die Lehrende besonders herausfordern. Anhand von Praxisbeispielen werden Alternativen abgewogen und Hilfen zum souveränen Handeln gegeben. Dabei wird auch das nötige Hintergrundwissen über Gruppenprozesse vermittelt.
Die hochqualifizierten Vertreterinnen und Vertreter der Generation Y, die nun in Entscheidungspositionen vorrücken und zunehmend den Bedarf an Bildungsangeboten mitbestimmen werden, haben spezifische Erwartungen in Bezug auf die Nachhaltigkeit von Bildungsangeboten und -einrichtungen. Anhand von Fokusgruppeninterviews arbeitet die Autorin diese Erwartungen heraus und legt dar, welche Folgen dies für Bildungsanbieter hat.
Um wissenschaftliche Aussagen über die Wirkung von Lehr- und Lernprozessen zu gewinnen, sind empirische Forschungen unerlässlich. Ekkehard Nuissl vermittel das hierfür notwendige Grundwissen. Der Studientext ist anwendungsorientiert und folgt im Aufbau dem Vorgehen, das bei der Durchführung eines jeden Forschungsprojekts zu beachten ist. Von der Ausgangsfrage über die Datenerhebung bis hin zur Präsentation der Ergebnisse führt der Autor Schritt für Schritt durch den Forschungsprozess. Der St…
Die Weiterbildung ist seit Jahren einem umfassenden Strukturwandel unterworfen. Dieses Buch zieht Bilanz, zeigt neue Perspektiven auf und präsentiert die Weiterbildung als Zunft mit Zukunft. Gegenstand der Betrachtung sind nebem dem praktischen Handlungsfeld auch Forschung und Politik der Weiterbildung. Namhafte Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland bündeln auf spezielle Themen bezogen den Diskussionsstand und bieten konkrete Gestaltungsoptionen an. Auf diese Art und Weise entsteht ein…
Was kann die Weiterbildungspraxis mit empirischen Daten über den Bereich der Weiterbildung praktisch anfangen? Der Autor, kaufmännischer Leiter eines Volkshochschul-Zweckverbandes, zeigt im Betrag das praktische Potenzial empirischer Bildungsforschung auf. Die erhobenen Daten dienen als Vergleichsgrößen für lokale Kennzahlen und können helfen, Entwicklungsfelder zu identifizieren und zu untermauern. Er erläutert dies an den Beispielen des Milieumarketings und der Kursleiterqualifizierungen.
Im Jargon der Produktgenerationen werden Merkmale »neuer« und »alter« Organisationen identifiziert. Auf diese Weise wird der Generationenwechsel in der Organisation von Weiterbildungseinrichtungen beschrieben. Er vollzieht sich auf drei Ebenen, beim Organisationsverständnis (Dienstleister statt Angebotsverwalter), bei den inneren Strukturen (interne Flexibilisierung) sowie bei einrichtungsübergreifenden Veränderungen im Zusammenhang des lebenslangen Lernens.