Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Ein historischer Längsschnitt über die Bedeutung von Sprachenlernen und den Wandel im Sprachunterricht.
Bildungstechnologie, so Isabell Grundschober im Stichwort, sollte didaktisch so ausgerichtet und eingesetzt werden, »dass Lernprozesse unterstützt werden und die Lernenden ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in konkreten Situationen besser einsetzen können.« Neben Beiträgen zur Qualitätsfrage von digitalen Technologien (Schmidt-Hertha), zur Situation der EdTech-Branche (Schmid), zur Professionalisierung der Bildungstechnologie (Weinberger & Niegemann) und zur Zukunftstechnologie Blockc…
Die Beitrag verfolgt am Beispiel des Projekts KOSMOS die Fragen, welche Bedeutung Qualität in der wissen¬schaftlichen Weiterbildung, hat wel¬chen Anforderungen sich das Quali-tätsmanagement gegenüber sieht und welche Optionen für die Weiterentwick¬lung im Projekt bestehen. Der Fokus liegt dabei auf neuen Angeboten für »nicht-traditionale« Zielgruppen.
Aus den Daten des OECD-Projekts »Social Outcomes of Learning (SOL)« wurden im Bericht »Improving Health and Social Cohesion through Education« empirische Forschungsergebnisse und darauf basierende Politikempfehlungen generiert, die der Beitrag in übersetzter und gekürzter Fassung vorstellt. Da eine insgesamt schwache empirische Evidenz der »benefits«-Forschung moniert wird, werden zukünftige Richtungen der Forschung und die dazu nötigen methodischen Zugänge skizziert.
Der Artikel beschäftigt sich mit der Entwicklung des globalen Bildungsdiskurses aus menschenrechtlicher Perspektive, insbesondere in Bezug auf Erwachsenenbildung und Lebenslanges Lernen. Dabei geht die Autorin auf die der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen « (1948) folgenden historischen Meilensteine und auf das in ihnen entfaltete Lernverständnis sowie auf die verschiedenen nationalen Umsetzungsstrategien des Rechts auf Lebenslanges Lernen ein.
Was kann die Weiterbildungspraxis mit empirischen Daten über den Bereich der Weiterbildung praktisch anfangen? Der Autor, kaufmännischer Leiter eines Volkshochschul-Zweckverbandes, zeigt im Betrag das praktische Potenzial empirischer Bildungsforschung auf. Die erhobenen Daten dienen als Vergleichsgrößen für lokale Kennzahlen und können helfen, Entwicklungsfelder zu identifizieren und zu untermauern. Er erläutert dies an den Beispielen des Milieumarketings und der Kursleiterqualifizierungen.
Aus der Perspektive des zuständigen Ministeriums skizziert die Autorin den Paradigmenwechsel der Bundesbildungspolitik als eine »empirische Wende«. Sie zeigt Strukturen und Rahmenbedingungen der einschlägigen Großprojekte auf (Nationales Bildungspanel, Technologiebasiertes Testen, Programm Empirische Bildungsforschung) und verweist auf die Output- und Kompetenz-Orientierung als deren »roter Faden«. Dabei sieht sie Bildungspolitik und Bildungsforschung in ihren Erfolgs- und Gelingensbedingungen …
Aus der Perspektive der Beratungstätigkeit für europäische Projektarbeit werden die gängigen Hürden und Erfolgsfaktoren für Kooperationen aufgezeigt, die im Rahmen von EU-Förderprogrammen von Erwachsenenbildungseinrichtungen eingegangen werden. Der Autor empfiehlt eine besondere Beachtung der Interessenlagen der Beteiligten, um joint ownership zu sichern.