Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die Debatte um Qualität bestimmt seit mehr als zehn Jahren beständig den fachlichen und politischen Diskurs in der Weiterbildung. Je nach Handlungs- und Bezugsebene treten dabei unterschiedliche Fragen in den Vordergrund – verbunden mit spezifischen Interessen und Erwartungen. Diese werden in dem vorliegenden Studientext systematisch in den Blick genommen und einander gegenübergestellt. Einen Schwerpunkt nimmt die Darstellung und Einschätzung überregional relevanter Qualitätsmanagement-Modelle…
Kooperation und Vernetzung haben als Medien staatlicher Steuerung der Weiterbildung in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Dabei zeigten sich zunehmend aber auch die Unzulänglichkeiten dieser Steuerungsstrategie. Eine mögliche Antwort auf ‚Netzwerkversagen‘ besteht im Aufbau von Supportstrukturen, die interorganisationale Netzwerke hinsichtlich ihrer Handlungskoordination unterstützen. Der vorliegende Beitrag beleuchtet Netzwerkberatung als eine solche Supportstruktur, systematisie…
Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium hat über das Landesinstitut für Qualifizierung in Soest untersuchen lassen, welcher Beitrag zur Integration eigentlich von der Weiterbildung des Landes zu erwarten sei. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie "Der Beitrag der Weiterbildung bei der Integration von Zugewanderten" lesen sich als Mängelliste: zu wenig Daten, unüberschaubarer Anbietermarkt, eindimensionale Angebotsstruktur, zu wenig Vernetzung. Einzig Großunternehmen lassen eine Praxis erk…
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen sich auf allen Ebenen der EB / WB – bei den (Organisations-)Strukturen, den Mitarbeitenden, den Formaten sowie den Teilnehmenden. weiter bilden wagt eine erste Einschätzung und fragt: Was fehlt, das es vor Corona gab? Ist der Wandel so disruptiv, dass gänzlich neue Wege eingeschlagen werden?
Die Beteiligung Erwachsener am Lebenslangen Lernen entspricht bei Weitem nicht den Erwartungen, die mit dem Programm verbunden sind. Gründe dafür sind vielfältig und unterschiedlich. Unsere These ist, dass sich Erwachsene in ihren Lernaktivitäten an Lebensphasen orientieren. Die Beteiligung an institutionalisierten Lernarrangements von Weiterbildung ist demnach weniger eine Sache der Akzeptanz Lebenslangen Lernens, sondern vielmehr eine, die in Bezug auf soziokulturelle Erwartungsmuster lebensp…