Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Ist die Zukunft der Bildung durch Technologie geprägt? Das steht für Dr. Anna Hansch, Senior Customer Success Manager bei LinkedIn, und Andreas Dörich, Geschäftsführer der oncampus GmbH, außer Frage. Doch was bedeutet »gute Bildung« in diesem Zusammenhang? Welches sind die Stärken der EdTech-Branche, und welche Rolle spielen pädagogische Fragen? Hierüber sprachen Hansch und Dörich mit Redakteur Jan Rohwerder.
Lehr-Lern-Forschung hat in den Erziehungswissenschaften in den letzten Jahren wieder eine stärkere Aufmerksamkeit gefunden. Ursächlich erkennbar ist dabei vor allem zweierlei: einerseits die heftige Debatte über die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems anlässlich der Ergebnisse der PISA-Studie, andererseits die neuen technischen Möglichkeiten der Neurowissenschaften, anhand Bild gebender Verfahren intrahumane Vorgänge bei Lernprozessen beobachten und nach-weisen zu können. Verbunden damit sin…
Auf Initiative der Europäischen Union sollen bis zum Jahr 2018 kohärente Verfahren zur Anerkennung von Kompetenzen entwickelt werden. In der Erwachsenen- und Weiterbildung konzentriert sich hier die Diskussion auf nicht zertifizierte Kompetenzen, die non-formal und informell erworben wurden. Konventionelle Instrumente aus Psychologie und Testtheorie stoßen bei deren Erfassung schnell an ihre Grenzen. In dieser Ausgabe stellen wir die Frage, wie Anerkennung und Validierung in erwachsenen-p…
Im Herbst 2009 jährt sich der Mauerfall und damit die Auflösung der Machtblöcke von Ost und West zum zwanzigsten Mal. Die Transformation der postsozialistischen Welt ist seither in vollem Gange und die Weiterbildung unterschiedlich involviert. Im Heft stehen vor allem die Prozesse eines Transfers von Strukturen und Konzepten der Weiterbildung im Fokus. Auf der Einbahnstraße der nachholenden Modernisierung mussten dabei Unfälle passieren (so erging es etwa der ersten Programmgeneration von QUE…
Bisher wird der organisationsgebundene Anteil an der Professionalitätsentwicklung noch zu wenig zur Kenntnis genommen, obwohl er für die berufsbiographische Professionalisierung von Pädagogen und Weiterbildnerinnen hoch bedeutsam ist. Das Buch „Organisation als Kontext der Professionalität“ ist im Anschluss an ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben entstanden, das die Professionalitätsentwicklung von pädagogischen Mitarbeitenden an das Bildungsmanagement von Weiterbildungseinrichtungen adr…
Die Form der sozialen Integration von Raum und Zeit bestimmt das Verständnis von Lernen, Personalität und Subjektbildung. In der Moderne formen Organisationen den Einzelnen durch systematische Beobachtung. Hierfür werden semiotische Techniken der Dynamisierung von Personen – Rechnen, Messen, Visualisierung, Rechaotisierung – entwickelt und pädagogisch genutzt. Deren Digitalisierung führt zu einer Autonomisierung präsentistischer Kontroll- und Steuerungspraktiken, die ohne Organisationen als Leh…
Der Wechsel und die Nachfolge von Leitungskräften stellen eine besondere Übergangssituation in Organisationen dar, die vielfältige Herausforderungen mit sich bringt. Wie kann das Erfahrungswissen der Ausscheidenden gesichert werden? Wie können Mitarbeitende auf die Übernahme einer Leitungsposition vorbereitet werden? Wie kann neues Personal gefunden und an die Einrichtung gebunden werden? Wie können Übergabe und Einarbeitungsprozesse organisiert werden? Um die vielfältigen Herausforderungen im …
Das neue Leitbild organisatorischer Gestaltung heißt „Virtuelle Organisation“. Als digital vernetztes, immaterielles und räumliches Kooperationsnetz von Spezialisten sollen solche Organisationen in der Lage sein, auf unterschiedliche Entwicklungstendenzen mit anpassungsfähiger Strukturveränderung zu reagieren. Karin Dollhausen untersucht, welche technischen und organisatorischen Umstellungen durch Virtualisierung erforderlich werden. Sie betont, dass virtuelle Organisationen immer auch Kommunik…
Der Beitrag klärt darüber auf, welche Wege Erwachsene einschlagen können, um ein reflexives Verhältnis zur Zeit zu erlernen und es dabei nicht bei einer zweckrationalen Verbesserung ihres Zeitmanagements zu belassen. Zunächst beschreibt sie in Anlehnung an Holzkamp, welcher Art ein solches »Lernen der Zeit« sein müsste, bevor sie aus österreichischer Perspektive geeignete Lernmöglichkeiten benennt, die sie v.a. in Büchern, aber auch in Vortragsveranstaltungen und Aktivitäten einschlägiger Verei…