Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Der Beitrag sichtet Erfahrungen in Bezug auf Absolvent/inn/en erziehungswissenschaftlicher BA- und MA-Studiengänge in Bochum. Zum Bachelor: Die Absolventenquote liegt mit 60 Prozent weit oberhalb der früheren Quoten – etwa im Magisterstudiengang. Während etwa die Hälfte der Absolventen das Studium in Bochum fortsetzt, münden andere unmittelbar in den Arbeitsmarkt ein. Sie finden Anstellungen im weiteren Umfeld der Erwachsenenbildung. Für die Aufnahme des Master-Studiums ist oft das Motiv leiten…
In dem Maße, in dem Sozialwissenschaften abhängig von den Begriffen sind, in denen sie formuliert werden, unterliegt auch die Erwachsenenpädagogik den Wirkungen terminologischer Entscheidungen, die so, aber auch anders getroffen werden können. Die Verwendung des Begriffs Intervention ist eine solche Entscheidung, sie steht im Mittelpunkt dieses Beitrags. Durch die Interpretation empirischer Ergebnisse aus der Forschung zu Selbstlernkompetenzen sowie durch theoretische Überlegungen im Anschluss …
Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, kritische Lebensereignisse zu erfahren. Zugleich sind hinsichtlich der Persönlichkeit besondere Entwicklungen möglich – und damit verbunden auch die Fähigkeit, solche kritischen Lebensereignisse zu bewältigen. Wie die Erwachsenen- und Weiterbildung im Allgemeinen und die konfessionelle Erwachsenenbildung im Besonderen dabei unterstützen kann, zeigt der Autor auf.
Das Hochwasser, das zwischen dem 15. und 17. Juli über weite Teile Deutschlands hereingebrochen ist, hatte verheerende Folgen. Besonders im Ahrtal, im Nordosten der Eifel, waren viele Ortschaften betroffen: Hier hinterließ die Flut, neben schweren Schäden an Infrastruktur und Gebäuden, erschreckend viele Tote. Der Wiederaufbau in der Region wird die Menschen noch lange Zeit beschäftigen. Über die Auswirkungen der Flutkatastrophe auf die Arbeit in der Erwachsenenbildung sprach Redakteurin Julia …
Die französische Universitätsausdehnung ist eng an diverse Bewegungen gebunden. Adressaten des Programms waren Gewerkschaftler und Aktivisten der Arbeiterklasse, die eine Art autonome proletarische Elite bilden sollten. Zwischen 1899 und 1914 wurden über 230 Einrichtungen mit 50.-60.000 Teilnehmenden über das ganze Land errichtet; ein Großteil davon im ländlichen Bereich.
Johann Amos Comenius vertritt die Ansicht, dass der Mensch nur dann zum Lernen motiviert werden kann, wenn er einsieht, dass das zu Lernende sowohl richtig als auch sinnvoll ist. Zudem muss der Bezug zu Gott hergestellt sein.
Dieser kurze Textauszug aus Franklins Autobiographie beschreibt rückblickend Inhalte, Methoden, Regeln und Auswirkungen des von ihm 1726 gegründeten Diskussionsclubs „Junto“. Parallelen zu diesem Ansatz lassen sich in späteren Konzepten wie dem selbstgesteuerten Lernen und den Study Circles wieder finden.
Obwohl sich im Handeln von Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildnern ethische Probleme unausweichlich stellen, hat die Erwachsenenbildung bisher keine Berufsethik ausgebildet, die ihnen Orientierung bietet und ihnen dabei hilft, ihr Handeln vor anderen und vor sich selbst zu legitimieren. Als mögliche Strategie zur Intensivierung des berufsethischen Diskurses schlägt der Autor eine wechselseitige Bezugnahme der Debatten um Berufsethik und Professionalisierung vor.