Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Osteuropa ist einem Prozess tiefgreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels unterworfen. Für viele Menschen ist Bildung ein wichtiges Instrument, sich in einem schnell wandelnden sozialen Umfeld zurechtzufinden und berufliche Perspektiven zu entwickeln. Die Autoren beschreiben den Wandel der Lernkulturen in Osteuropa als einen unaufhaltsamen Prozess, der aber auch der Unterstützung von außen bedarf.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Marco Rieckmann von der Universität Vechta wird deutlich, dass es unterschiedliche Verständnisse von Nachhaltigkeit und unterschiedliche Zugänge zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und transformativer Bildung gibt. Wie diese Zugänge aussehen und welche Kompetenzen man für und in BNE benötigt, fragte Redakteur Jan Rohwerder.
Seit den Kontaktbeschränkungen im Zuge der COVID 19-Pandemie sind hybride Veranstaltungen zu einem der meistdiskutierten Formate in der Erwachsenenbildung geworden. Zwei Jahre später wird weiterhin über wesentliche Parameter gelungener Hybrid-Veranstaltungen beraten, doch strukturierte (didaktische) Ressourcen für Veranstalter sowie systematische Überlegungen und Empfehlungen für Durchführende seien noch eine Seltenheit, so die Autorin. Sie bietet einen Überblick über Charakteristika von und Ke…
Im Bereich der Sozialen Arbeit werden Diskussionen um Lebenswelt und Sozialraumansätze seit langem geführt. Die Autorin überträgt die Erkenntnisse dieser Diskussionen auf die Erwachsenen- und Weiterbildung und zeigt auf, wie diese für die Veranstaltungsplanung und Ansprache von schwer zu erreichenden Zielgruppen eingesetzt werden können.
Inklusionsspezifische Seminare, Vorlesungen und Workshops an Hochschulen, Fachschulen und Einrichtungen der Weiterbildung, in denen Menschen mit einer so genannten geistigen Behinderung lehren, stellen ein Novum dar. Vorbereitet werden sie in einer weltweit einzigartigen Qualifizierung zur Bildungsfachkraft.
Nikolai Frederik Severin Grundtvig war ein Verfasser mehrerer pädagogischer Schriften. Des Weiteren entwickelte er das Konzept der Volkshochschule, welches sich stark an den christlichen Auffassungen, u.a. auch der Erweckung, orientierte und eine lebensweltbezogene Aufklärung, insbesondere auch für die Unterschichten in dänischer Sprache forderte.
Kennzeichnend für das Antigonish Movement war es, genossenschaftliche Bestrebungen, Lernformen der Erwachsenenbildung und ländliche Gemeinwesenarbeit zusammen zu führen. Ihr Ziel war es, das Scheitern der Geschäfte zu verhindern und für jede Gemeinde ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu entwickeln. Unterrichtet wurden genossenschaftliches Wirtschaften, Buchführung, Mathematik, Ökonomie, öffentliches Sprechen und bürgerschaftliches Engagement.
In der Machbarkeitsstudie „Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens“ wird zunächst die Ausgangslage beschrieben, die zum aktuellen Bedeutungszuwachs des informellen Lernens in Deutschland geführt hat. Neben der Darstellung bildungspolitischer Entwicklungen wird hier eine begriffliche Abgrenzung formalen, non-formalen und informellen Lernens sowie weiterer in diesem Kontext relevanter Begriffe vorgenommen. Befunde über die Verwendung von Weiterbildungspässen in Deutschland, Komp…