Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Auf Initiative der Europäischen Union sollen bis zum Jahr 2018 kohärente Verfahren zur Anerkennung von Kompetenzen entwickelt werden. In der Erwachsenen- und Weiterbildung konzentriert sich hier die Diskussion auf nicht zertifizierte Kompetenzen, die non-formal und informell erworben wurden. Konventionelle Instrumente aus Psychologie und Testtheorie stoßen bei deren Erfassung schnell an ihre Grenzen. In dieser Ausgabe stellen wir die Frage, wie Anerkennung und Validierung in erwachsenen-p…
Anerkennung von non-formalem und informellem Lernen in den OECD-Ländern – Ein Überblick Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Anerkennungsstrategien für informelles und non-formales Lernen in verschiedenen nationalen Kontexten und mit unterschiedlichen methodischen Zugängen. Die Aussagen des Beitrags basieren auf einer OECD-Studie aus dem Jahr 2009, an der Länder von fünf Kontinenten teilgenommen haben.
Erwachsenenbildner/innen müssen die Qualität ihrer Arbeit überprüfbar sicherstellen und kontinuierlich verbessern. Stefanie Hartz und Klaus Meisel vermitteln in der 3., aktualisierten Auflage das hierfür notwendige methodische Grundwissen. Die Autoren behandeln insbesondere das Thema Evaluation, welches einen traditionell pädagogischen Zugang zur Frage der Qualitätsentwicklung darstellt. Darüber hinaus enthält der Studientext eine Darstellung und Einschätzung überregional relevanter Qualitätsma…
Wissen und Erfahrung gelten nicht nur aus der Perspektive der Altersbildung als zentrale didaktische Größen, sondern müssen auch für intergenerationale Lernkulturen mitgedacht werden. Dieser Beitrag fokussiert die Frage, wie Wissen und Erfahrung in intergenerationalen Lernkulturen aufgegriffen werden und wie sie pädagogisch inszeniert werden. Unterstützend werden dazu einerseits die theoretischen und auf der anderen Seite die empirischen Ergebnisse einer Studie herangezogen, die mittels einer t…
Das Forschungsinteresse dieser qualitativen Interviewstudie geht aus einem beobachteten Dilemma der Alphabetisierungs- und Grundbildungspraxis hervor. Der Einsatz von Lernstandsdiagnostik wird einerseits als hilfreich eingeschätzt, um den Lernbedarf von Erwachsenen detailliert bestimmen zu können. Andererseits ist damit zu rechnen, dass gerade Personen, die aufgrund ihrer Lese- und/oder Schreibschwierigkeiten häufige Defiziterfahrungen gemacht haben, begründete Testängste und -widerstände haben…
Rolf Arnold warnt davor, den Lernbegriff in der Lerntheorie allein auf kognitives Lernen zu verengen. Tief verwurzelte Emotionsmuster können Lernen verhindern. Darum sollten Lernwiderstände nicht allein verstanden werden als rationale, reflektierte Reaktion auf zugemutete Lerninhalte. Der Autor plädiert dafür, emotionstheoretische Präzisierungen der didaktischen Bedingungen des Erwachsenenlernens stärker in den Blickpunkt zu rücken.
Ähnlich den literarischen Cafés gibt es das Modell des „philosophischen Cafes“. Es wurde in Frankreich 1992 von M. Sautet erstmals betrieben. Auch in der Erwachsenenbildung wird es inzwischen rezipiert. Es beruht auf der Aussage „Alle Menschen sind Philosophen“ und regt zu alltagsphilosophischen Diskussionen an. Am Beispiel des Themas „Glück“ skizziert der Autor seine Erfahrungen als Leiter eines solchen Cafés.
Im Februar 2009 hatte ein bundesweiter Zusammenschluss von Trägern der Beratung und wissenschaftlichen Experten als »Nationales Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung« (nfb) ein viel beachtetes Eckpunktepapier vorgelegt, das im vorliegenden Beitrag aus Sicht der Weiterbildungsforschung kommentiert wird. Insbesondere wird die Frage gestellt, ob damit zu rechnen sei, dass eine strukturelle Verbesserung der Weiterbildungsberatung zu einer Erhöhung der Bildungsbeteiligung führen würde. …