Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Den Blick auf die Personen und Akteure in Organisationen zu richten, steht von jeher im Fokus der psychologischen Organisationsforschung. Monika Kil verweist darauf, dass auch die Pädagogische Psychologie, die Kognitions- und die Sozialpsychologie Erkenntnisse liefern, die zur lernförderlichen Gestaltung von Weiterbildungsorganisationen beitragen können. Die Entwicklung einer „Lernkultur“ ist dabei ein Aspekt. Der Überblick über weitere Entwicklungen und Befunde eröffnet darüber hinaus neue Di…
Die Validierung non-formal und informell entwickelter Kompetenzen ist in der Schweiz im Bereich der Erwachsenenbildung für erfahrene Berufspersonen möglich. Dozierende reichen beim Schweizerischen Verband für Weiterbildung (SVEB) eine Selbstbeurteilung ein, die sie entlang eines Kompetenzprofiles verfassen und nachvollziehbar darlegen, dass sie über die für eine Tätigkeit in der Erwachsenenbildung erforderlichen Kompetenzen verfügen. Expertinnen und Experten prüfen die eingereichten Anträge im …
Im Rahmen eines empirischen Längsschnittforschungsprojekts werden die Prozesse und Wendepunkte der Weiterbildungspraxen im geschlechtstypischen Lebenszusammenhang dokumentiert und diskutiert. Die Erhebung belegt eine geschlechtstypische Änderung des (Weiter-) Bildungsverhaltens von Männern und Frauen, wenn sie Väter und Mütter werden: Die Weiterbildungsbeteiligung von Vätern nimmt enorm zu, die der Mütter reduziert sich erheblich. Angesichts der Tatsache, dass Frauen mit der Sollbruchstelle Mut…
Der Beitrag beleuchtet die Bedeutung von Social Media für das informelle Lernen. Ausgehend von den Potenzialen, die Online-Communities, Online-Netzwerke, Blogs, Wikis u.a. für das informelle Lernen bieten, wird die kritische Auseinandersetzung und eine differenzierte Beurteilung der Nutzung für das Lernen gesucht. Dabei werden auch mögliche Konsequenzen für die Erwachsenenbildung in den Blick genommen, die sich aus der Entwicklung neuer informeller Lernmöglichkeiten im Internet ergeben.
Der Beitrag beschreibt Nutzen und Formen des Vergessens aus neuropsychologischer Sicht. Dabei macht Peter Gasser deutlich, dass Vergessen nicht nur ein Übel, sondern für die Lernfähigkeit des Menschen vielmehr konstitutiv ist. Erwachsenenbilder/innen finden im Beitrag entsprechend wertvolle Anregungen, wie sich Lernende gegen unerwünschte Formen des Vergessens, also gegen Vergesslichkeit, wappnen können.