Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Das Heft 2/2000 fragt nach den Ursachen von Lernwiderständen und -blockaden. Arnold referiert über identitätsbezogene und emotionale Ursachen, Schäfer sieht Widerstände als Reaktion auf pädagogische Intentionalität, die zur Lernzumutung wird. Wenn Angebote den Bedarfen nicht entsprechen, ist eine Verweigerungshaltung die Folge (Klein/Kemper). Spezielle Zielgruppen stehen im Mittelpunkt zweier Beiträge: Im Gespräch berichten Praktiker über Lernschwierigkeiten und -widerstände von Migranten und A…
Im Bereich der Sozialen Arbeit werden Diskussionen um Lebenswelt und Sozialraumansätze seit langem geführt. Die Autorin überträgt die Erkenntnisse dieser Diskussionen auf die Erwachsenen- und Weiterbildung und zeigt auf, wie diese für die Veranstaltungsplanung und Ansprache von schwer zu erreichenden Zielgruppen eingesetzt werden können.
Inklusionsspezifische Seminare, Vorlesungen und Workshops an Hochschulen, Fachschulen und Einrichtungen der Weiterbildung, in denen Menschen mit einer so genannten geistigen Behinderung lehren, stellen ein Novum dar. Vorbereitet werden sie in einer weltweit einzigartigen Qualifizierung zur Bildungsfachkraft.
Der Beitrag beschreibt Grundsätze und mögliche Erträge für die Durchführung von Fallstudien im Bereich der Weiterbildung. Die forschungspraktische Durchführung selbst wird am Beispiel eines Forschungsprojekts aus dem Bereich Lernforschung beschrieben. Eingegangen wird vor allem auf die zentralen Phasen der Annäherung an das Forschungsfeld und die Interpretationsarbeit.
Bildung ist eine Qualität – Geld eine Quantität. Manchmal scheint es, als stände sich die Erwachsenenbildung selbst im Weg, wenn sie Geldfragen als Widerspruch zum humanistischen Bildungsgedanken betrachtet und die Debatte Finanzexperten überlässt. Das Heft diskutiert Finanzmodelle lebenslangen Lernens unter bildungspolitischen und erziehungswissenschaftlichen Aspekten (Timmermann, Paape und Grünwald/Moraal) und beleuchtet die Praxis von EU geförderten Programmen (Theessen). Im Gespräch be…
Wie stehen Lehrende und Einrichtungen der EB/WB zu offenen Bildungsmaterialien und zu »Openness«? Die Autorinnen und der Autor stellen Ergebnisse einer Untersuchung vor und kommen zu dem Schluss, dass die Frage der Offenheit große Relevanz nicht nur für die Lehrenden, sondern auch für die Einrichtungen der Weiterbildung hat.
Im Rahmen des Dissertationsvorhabens wurde untersucht, welchen Beitrag eine sozialraumorientierte Forschungsperspektive zum Verständnis der (Nicht-)Teilnahme an organisierter Weiterbildung sogenannter „bildungsferner Gruppen“ leisten kann. Die sozialraumorientierte Perspektive bestimmt sowohl den theoretischen als auch den methodischen Rahmen der Untersuchung. Als Teilstudie des Projektes „Lernen im Quartier – Bedeutung des Sozialraums für die Weiterbildung“ (LIQ) am Deutschen Institut für Erwa…
Mit steigendem Wettbewerbsdruck wächst für Hochschulen die Notwendigkeit, ihre Leistungen zu vermarkten. Dies gilt besonders für die Weiterbildung, die sich auf einem stark konkurrenzbestimmten Markt durchsetzen muss. Nur wenige Hochschulen verfügen hier bislang über ein entsprechendes Know-how. Für die Positionierung der Weiterbildung im Wettbewerb ist die Reputation und Profilbildung der anbietenden Hochschule besonders bedeutsam, aber auch Aspekte der Angebotsgestaltung sowie der Kommunik…
Eine natürliche Fortsetzung des Kosten-Heftes 2004/2: Was kommt, nach all den Investitionen in Bildung und Weiterbildung eigentlich Gutes hinten raus? Und vor allem für wen? Lässt sich der Nutzen von Bildung messen - gesellschaftlich und individuell - und wenn ja, wie? Wo liegen die Grenzen des Nutzenkalküls? Eine Studie des BIBB hat gezeigt, dass Teilnehmende der Weiterbildung den Nutzung insgesamt sehr positiv einschätzen (Beitrag Beicht u.a.). Und im Interview (Alheit/Weiss) zeigt sich, da…
Was verstehen Forschung und Praxis der Erwachsenen- und Weiterbildung unter Digitalisierung? Unter Rückgriff auf Ergebnisse des Kooperationsprojekts »PODium« arbeitet der Autor unterschiedliche Dimensionen des Begriffsverständnisses heraus und zeigt, wie diese Dimensionen von der Praxis während der aktuellen Corona-Pandemie aufgegriffen wurden.