Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die Anforderung der Optimierung des eigenen Lebens betrifft auch die Familie – und damit die Familienbildung. Doch statt den Optimierungswahn zu unterstützen, sollte Familienbildung, so der Autor in seinem hier dokumentierten Vortrag anlässlich des Festakts 60 Jahre Katholische Familienbildungsstätte Bonn, Freiräume für Begegnung und Beziehung schaffen und eine Art »Gelassenheitskompetenz« vermittteln.
Etymologisch betrachtet bezeichnet »Validierung« einen Prozess, durch den einer Sache Robustheit oder Wert verliehen wird. Im Bildungsbereich zielt das – hier in der Serie »Glossar« zur Diskussion stehende – Wort auf den Prozess der Anerkennung und des Verwertbar-Machens informell erworbener Kompetenzen. Der Begriff »Validierung« ist damit das Pendant im Bereich des informellen Lernens zur »Zertifizierung« in Zusamenhängen der formalen Bildung
Der Beitrag befasst sich mit dem Zusammenhang von Lernen im Erwachsenenalter und der sozialen Anerkennung dieses Lernens. Den Überlegungen liegt die Theorie von Honneth zugrunde, der das Streben nach Anerkennung als eine der zentralen Dimensionen der menschlichen Entwicklung betrachtet. Der Beitrag basiert auf einer unter Studierenden von Fernstudiengängen an der Hochschule Olsztyn durchgeführten Untersuchung. Die erwachsenen Studierenden äußern häufig eine tiefe Zufriedenheit, die aus der Erfa…
In der erwachsenen- und sozialpädagogischen Theorie und Praxis wird Freiwilligkeit als ein wenn nicht unbedingt notwendiges, so doch zumindest wünschenswertes Merkmal von Beratung betrachtet. Freiwilligkeit sollte damit auch ein wesentlicher Bestandteil der Planung, Gestaltung und Reflexion von Beratungsprozessen sein. Also benötigen professionelle Beraterinnen und Berater die Möglichkeit, auf entsprechende Reflexionsvorlagen und Strukturierungsangebote zurückgreifen zu können. Innerhalb der ei…
Die Bildung der Zukunft zu verbessern ist erklärtes Ziel des Programms einer »evidenzbasierten Bildungsreform«. Im Hintergrund schwingen dabei indikatorenbasierte Ziele mit, die sich in Beteiligungsquoten an Weiterbildung oder Kompetenzniveaus der Bevölkerung operationalisieren lassen. Voraussetzung solcher Verbesserungen ist, dass das entsprechende Forschungswissen seinen Weg zu Praxis und Politik erfolgreich findet. Aber gelingt das, und wenn ja, wie?
Betriebliche Fallarbeit bietet die Möglichkeit, Expertise der Erwachsenenbildung und der universitären Weiterbildung miteinander zu verzahnen, gemeinsam mit Unternehmen und Beschäftigten betriebliche Fragestellungen zu bearbeiten und die Erfahrungen zur Entwicklung und Verwendung von authentischen Lernmaterialien in Form von Case Studies zu nutzen.
Um die Möglichkeiten für Lehr-/Lernprozesse auszunutzen, die die Digitalisierung bietet, bedarf es neuer Überlegungen zur Unterstützung des menschlichen Arbeitsgedächtnisses. Zur Verbindung des Wissens im menschlichen Gedächtnis und des „Wissens“ in digitalen Ressourcen wird eine neue „kognitive Schnittstelle“ benötigt.
Es gibt schon fast einen sozialen Zwang, sich in Lehrveranstaltungen neuer digitaler Techniken und Medien zu bedienen. Dabei, so Klaus-Peter Hufer in seinem Zwischenruf, bieten Veranstaltungen, die vollständig aus digitale Medien verzichten, auch Vorteile. Gerade Textarbeit und dazugehörige Diskussion seien taktile und haptische Vorgänge, die nur schwerlich vollständig ins Digitale auszulagern seien.
Konfuzius war Gelehrter und Begründer des Konfuzianismus, Erziehungsphilosoph und Lehrer. Dem lebenslangen Lernen kommt nach Konfuzius ein zentraler Stellenwert zu. Nach ihm macht erst das Lernen den Menschen zum Menschen.