Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die im Aufbau befindliche Nationale Bildungsplattform ist eine Online-Vernetzungsinfrastruktur, die Lehr- und Lernformate anbieterübergreifend auffindbar und nutzbar machen soll. Was erwarten Lehrende von dieser Plattform? Auf Basis der Ergebnisse einer Online-Umfrage berichten der Autor und die Autorin über Chancen und Herausforderungen aus Perspektive der potenziellen zukünftigen Nutzenden.
Die Corona-Pandemie hat zu einem Digitalisierungsschub in der Weiterbildung geführt. Doch werden die damit verbundenen Veränderungen nachhaltig sein? Aufbauend auf einer Systematisierung von Bildungsformaten identifizieren der Autor und die Autorin fünf Trends für Weiterbildung nach der Corona-Pandemie.
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2021 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Vielfältige, unterschiedliche und gleichzeitig divergierende Einflüsse bestimmen die Hochschullandschaft und erzeugen personelle und institutionelle Verunsicherungen. Dies betrifft auch die wissenschaftliche Weiterbildung. Generell festzustellen ist eine Kommerzialisierung in den Hochschulen verbunden mit einer zunehmenden Autonomisierung von Teileinheiten; Fachbereiche bzw. Fakultäten erhalten eine stärkere Rolle. Die wissenschaftliche Weiterbildung gerät dabei in eine widersprüchliche Lage: z…
Der Beitrag beschreibt aus der Perspektive wissenschaftlicher Praxisbegleitung, wie sich eine kommunale Weiterbildungsberatungsstelle (in der Ruhrgebiets-Großstadt Bochum) am Übergang Schule¬–Berufsausbildung engagiert, indem sie Schüler/inne/n Orientierung und Hilfen bei der Berufswahl gibt. Rein quantitativ scheint es sich um ein höchst erfolgreiches Projekt zu handeln. Seit 2000 sind ca. 30.000 Teilnehmende registriert worden. Beim genaueren Hinsehen aber entpuppt sich der Bochumer Zugang al…
Kennzeichnend für die bildungspolitische Diskussion nach PISA ist, dass die Ergebnisse in wenig differenzierter Weise für die unterschiedlichsten Positionen in Anspruch genommen werden. Hierzu tragen auch typische Rezeptionsprobleme bei, wie die Verwechslung von Korrelationen mit Kausalitäten, die durch erstere allein keinesfalls begründet werden können. In dem Beitrag wird derartigen Rezeptionsproblemen wie auch den Möglichkeiten des bildungspolitischen Missbrauchs nachgegangen. Mit besonderem…
Ausgehend von Überlegungen zum Verhältnis von Lebenslauf und Biografie werden in diesem Artikel zunächst mit einer Konzentration auf den Lebenslauf die Kontexte des Lernens näher beleuchtet, wie sie in (inter-)nationalen Studien erforscht werden. Die Differenz von lebenslaufbezogener und bildungsbiografieorientierter Forschung wird anschließend spezifisch unter einer methodologischen Perspektive pointiert, um die Frage zu klären, welche methodischen Designs aktuell angemessen erscheinen, um Ler…
Der Autor vertritt die These, dass das Web 2.0 neue Chancen der politischen Partizipation der Bürger/innen ermöglicht. Zu Beginn wird die Frage nach Zielgruppen gestellt. Die zu diesem Zweck unternommene empirische Betrachtung lässt erkennen, dass hinsichtlich der Nutzungsgewohnheiten zwischen »digital Souveränen« und »digitalen Außenseitern« zu unterscheiden ist. Gerade die zweitgenannte Gruppe steht im Fokus der politischen Bildungsarbeit, damit die zunehmend »digitalisierte Demokratie« nic…