Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Das Miteinander der Kulturen legt Unterschiede und Gemeinsamkeiten offen, man lernt voneinander oder grenzt sich ab. Nicht zuletzt geht es um Fragen der Macht und der Hegemonie. weiter bilden lotet aus, wie in der Erwachsenen- und Weiterbildung über Kultur und die Unterschiedlichkeit von Kulturen gesprochen wird und was es für Bildungsprozesse bedeutet, »kultursensibel« zu sein. Diese Publikation wird mit Ausnahme des »Stichworts« (S. 12–13), der Fotos auf den Seiten 8, 10, 14, 43, 45 und …
Seit Jahrzehnten ergeht der Auftrag an die Weiterbildungspraxis, mehr zu kooperieren. Diese Rhetorik ist durch Förderstrukturen immer relevanter geworden. Wer nicht kooperiert, hat Nachteile im Wettbewerb um öffentliche Mittel. Doch wie können Kooperationen als echte strategische Option aufgefasst werden, und wie können Erfolgschancen erhöht werden? Claus Leggewie sagt im Interview: indem die Strategie nicht im Vordergrund steht.
Die Lehr-/Lernforschung in der Weiterbildung hat sich lange Zeit auf die sozialen und biografischen Voraussetzungen und Rahmungen Lebenslangen Lernens konzentriert. Demgegenüber fanden die Lehr- und Lernprozesse in Veranstaltungen der Erwachsenenbildung vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit. Das Gleiche galt für deren Wirkungen, sowohl im Blick auf Lernzuwächse und Interessen als auch auf ihren Transfer in den Lebens- und Arbeitsalltag der Teilnehmenden. Dies änderte sich jedoch im Laufe der let…
Am 25./26. Juni 2001 fand eine Fachtagung und Plenarsitzung der Konzertierten Aktion Weiterbildung (KAW) statt unter dem Motto: „Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung – politischer Handlungsbedarf“. Marion Seevers berichtet von den Bremer Erfahrungen bei der Einführung von Qualitätsmanagementsystemen in Weiterbildungseinrichtungen. Seit 1998 werden in Bremen nur noch Einrichtungen anerkannt bzw. gefördert, die die vom Land vorgegebenen Qualitätsstandards einhalten und über ein prozessori…
Mit RUHR.2010 stellt Deutschland dieses Jahr die Kulturhauptstadt Europas. In diesem Ereignis gipfelt die über die letzten Jahre wachsende Popularität von Museen und Kulturveranstaltungen. Aber Kultur ist mehr als Kulturbetrieb. Unsere Gesellschaft produziert unter den Einflüssen der Digitalisierung, Individualisierung, Migration und Globalisierung stets neue kulturelle Codes. Beide Phänomene stellen Anforderungen an die Erwachsenenbildung. Unser Land braucht eine kulturell sensible Erwachsenen…
Im Zusammenhang mit der derzeit allgegenwärtigen Begriffsbildung 'Lebenslanges Lernen' wird der menschliche Lebenslauf zum Bezugspunkt von Erwachsenenbildung. Der Begriff er-hebt das 'Lernen' zu einem zentralen Referenzpunkt der menschlichen Lebensphasen im All-gemeinen sowie der Phasen des Erwachsenenalters im Besonderen. Franziska Endreß unter-sucht die bildliche Darstellung des Alterns und der Lebensalter in Bilddokumenten, die im Zusammenhang mit den Begriffen Erwachsenenbildung, Weiterbild…
Der Studientext gibt eine Einführung in das Feld der Weiterbildung älterer Menschen und des Lebenslangen Lernens. Vor dem Hintergrund interdisziplinärer Forschung über Alternsprozesse werden die Lernfähigkeiten und -bedürfnisse älterer Menschen thematisiert. Überdies werden adäquate Lernformen und Lernarrangements vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf den Zusammenhang zwischen Kompetenzerwerb und Alter unter Berücksichtigung vielfältiger Lebenslagen und Biografien gelegt. Damit…
Die Weiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, die Datenlücke im Bereich Weiterbildung zu schließen. Die Statistik umfasst außer den Veranstaltungen auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung. Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungseinrichtungen erhoben wird, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse für das Jahr 2010. Die Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt. Di…
Die Studierenden haben monatelang gegen ihre Auswirkungen protestiert, der Präsident des Deutschen Hochschulverbands hat sie quasi für gescheitert erklärt und die Technischen Universitäten würden sie am liebsten rückgängig machen – die Bologna-Reform hat derzeit nur wenige Fürsprecher in Deutschland. 1999 auf den Weg gebracht, sollte die europaweite Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse mehr Transparenz und damit eine bessere Vergleichbarkeit der Studienleistungen bewirken und die Mobil…