Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Auf KI basierende Lernbegleiter bieten die Möglichkeit einer individuellen Unterstützung von Lernenden. Welche Chancen diese Dialogsysteme bieten, aber auch, welche Herausforderungen sie mit sich bringen, zeigen die Autorinnen und der Autor anhand ihrer Erfahrungen in der Entwicklung des »StudyBuddy«.
Die Autorin beleuchtet, wie generative KI als Impulsgeber durch gezielte Fragen genutzt werden kann, um kritisches Denken zu fördern. Im Fokus steht der sokratische Dialog als Methode, die selbstständiges Lernen unterstützt und zur tiefergehenden Auseinandersetzung mit Themen anregt. Praxisnah wird gezeigt, wie dies in Lernsettings angewendet und von Lehrenden begleitet werden kann.
Im föderalen Deutschland ist die politische Zuständigkeit für Bildungsplanung und Forschungsförderung neu in der Diskussion. Das Stichwort lautet »Entflechtung«. Für die Leibniz-Gemeinschaft plädiert deren Vizepräsident für mehr Verflechtung statt Entflechtung.
Im Jargon der Produktgenerationen werden Merkmale »neuer« und »alter« Organisationen identifiziert. Auf diese Weise wird der Generationenwechsel in der Organisation von Weiterbildungseinrichtungen beschrieben. Er vollzieht sich auf drei Ebenen, beim Organisationsverständnis (Dienstleister statt Angebotsverwalter), bei den inneren Strukturen (interne Flexibilisierung) sowie bei einrichtungsübergreifenden Veränderungen im Zusammenhang des lebenslangen Lernens.
Mit der DIY-Ratgeberliteratur scheint sich ein weites Feld der Autodidaktik zu eröffnen, doch spielen explizite Bezüge auf »Lernen« kaum eine Rolle. Vor dem Hintergrund einer komplexen Konstellation der zeittypischen Produktion von Wissen und Werten ist das Repertoire der Erwachsenenbildung dabei geeignet, die postulierte Leistung der DIY-Ratgeber kritisch in den Blick zu nehmen, aber auch Dimensionen wie Handlungsbezug, Leiblichkeit oder Emotion beim lernenden Selbst (wieder) zu entdecken.
Lebenslanges Lernen als bildungspolitisches Primat setzt eine Flexibilisierung von Lernorten und Lernwegen im Sinne bedarfsorientierter Arrangements voraus. Die in Zukunft prognostizierbaren steigenden Qualifikationsanforderungen im Beschäftigungssystem rücken die Hochschulen als Lernort in den Mittelpunkt, wobei sich akademische Lernangebote angesichts des drohenden Bevölkerungsrückgangs neuen Zielgruppen öffnen sollten. Dieser Beitrag widmet sich der wissenschaftlichen Weiterbildung und nimmt…
H.-J. Lenz stellt eine negative Diagnose für den Zustand der geschlechtssensibilisierenden Männerbildung: Eingezwängt zwischen herrschender Männlichkeit, marginalisierter, sich selbst zersplitternder Männerbewegung und den nach gesellschaftlich-politischer Teilhabe strebenden Frauen. Er definiert Männerbildung als herrschaftskritischen Bewusstwerdungsprozess, gegen den sich starke Widerstände bilden. Im Gender-Mainstreaming-Prozess gibt es aber auch Chancen auf neue Impulse für die Männerbildu…
Das Schwerpunktthema des vorliegenden REPORT greift sowohl die bildungspolitische als auch die forschungspolitische und forschungsmethodische Seite des Themas PISA und Weiterbildung auf. Die Beiträge reichen von der Einschätzung der Weiterbildungs-relevanz von PISA bis hin zur methodenkritischen Diskussion eines zu konzipierenden PISA für Erwachsene.
Um wissenschaftliche Aussagen über die Wirkung von Lehr- und Lernprozessen zu gewinnen, sind empirische Forschungen unerlässlich. Ekkehard Nuissl vermittel das hierfür notwendige Grundwissen. Der Studientext ist anwendungsorientiert und folgt im Aufbau dem Vorgehen, das bei der Durchführung eines jeden Forschungsprojekts zu beachten ist. Von der Ausgangsfrage über die Datenerhebung bis hin zur Präsentation der Ergebnisse führt der Autor Schritt für Schritt durch den Forschungsprozess. Der St…