Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Im Rahmen des Bundesprogramms »Lernen vor Ort« übernimmt das Bildungsbüro der Städteregion Aachen Aufgaben der kommunalen Koordination von Bildungsberatung in den zehn Kommunen der StädteRegion Aachen. Das hier vorgestellte Drei-Säulen-Modell umfasst die Qualifizierung von Bildungsberater/inne/n, die Schulung von »BildungsberatungsLotsen« und den Kompass Bildungsberatung als begleitendes Informationsmedium. Ziel des Konzepts ist neben der verbesserten Transparenz über öffentlich zugängliche Bil…
Berichtet wird von Modell, Durchführung und Ergebnissen eines Projekts zur Qualitätstestierung (QUEST), das die in einzelnen Volkshochschulen in Rheinlandpfalz bestehenden Konzepte, Ansätze und Erfahrungen in Sachen Qualitätssicherung sammelte und die Umsetzung des BLK-Modellversuchs Lernerorientierte Qualitätstestierung in Weiterbildungsnetzwerken vorbereitete.
Der Autor identifiziert Widerstände gegen Lernen als strukturelle Folge pädagogischer Intentionalität in der Erwachsenenbildung. Er analysiert Formen der Lernverweigerung, die als selbstbestimmtes Lernen gedeutet werden können, als legitime Antwort auf bevormundende Lernzumutungen. Die persönliche Entscheidung zwischen Lernen oder Nicht-lernen berührt eine metakognitive Ebene des Lernens, die ihrerseits der lernförderlichen Unterstützung bedarf.
Im Motto »Reisen bildet« trifft eine pädagogische Binsenweisheit auf einen Slogan der Tourismusindustrie. In unserem Sommerheft fragen wir genauer nach: Unter welchen Bedingungen hat eine Reise ein bildendes Potenzial? Welche Kompetenzen lassen sich auf Reisen erwerben? Es spricht einiges dafür, dass gerade das individuelle Reisen neben der organisierten Bildungsreise ein Potenzial hat, das unter den Vorzeichen des lebenslangen Lernens eine vertiefte Betrachtung verdient.
Die Frage, wie der kurz- und der langfristige Erfolg von betrieblichen Weiterbildungen positiv beeinflusst werden kann, ist für Unternehmen von großer Bedeutung. Aktuell werden in der Praxis jedoch kaum Evaluationen getätigt, die über eine summative Evaluation hinausgehen. Der vorliegende Beitrag untersucht ausgehend von einem praxistauglichen Rahmenmodell den Zusammenhang verschiedener Merkmale des Lernfelds (d.?h. der Weiterbildung) und des beruflichen Funktionsfelds auf den subjektiv eingesc…
Der gegenwärtige Diskurs in der Weiterbildung handelt immer wieder von Kulturen, Systemen und Netzwerken. Karin Dollhausen unterstützt diesen Diskurs durch eine saubere Unterscheidung der organisationssoziologischen Bedeutungen dieser zentralen Begriffe. Anschließend klärt sie, was jeder einzelne der Begriffe für öffentliche Weiterbildungseinrichtungen bedeuten kann und soll: „Kultur“ als das Wie des Innenverhältnisses der Organisation lenkt den Blick auf das interne Kommunikationsgeschehen. Di…
Bei der Anrechnung außerhochschulischer Vorleistungen auf Hochschulstudiengänge wird häufig von „beruflichen Kompetenzen“ gesprochen. Die Ergebnisse der AnHoSt-Studie von 2014 sowie des Anrechnungsmonitors 2016 zeigen jedoch, dass sich die Anrechnungsverfahren an deutschen Hochschulen bislang überwiegend auf formelle Qualifikationen beziehen, nicht aber auf Kompetenzen, die in non-formalen oder informellen Lernkontexten erworben wurden. Selbst individuelle Anrechnungsverfahren basieren in aller…
Das Lebenslange Lernen zielt als eines der zentralen Themen des Bologna-Prozesses unter anderem auf die horizontale und vertikale Durchlässigkeit in einem vernetzten Bildungssystem ab, dass vielfältige Bildungswege für unterschiedliche Zielgruppen ermöglichen soll. Damit gewinnt auch die Thematik der Anerkennung und Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen an Bedeutung. Trotz unterschiedlicher Bemühungen in den vergangenen zehn Jahren sind bundeseinheitliche Rahmenbedingungen für da…
Migrant/inn/en stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn sie gesellschaftliche Anerkennung für ihre im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen erlangen wollen. Sie könnten von einer umfassenden Umsetzung der Strategie des Lebenslangen Lernens profitieren. Die Wertschätzung individuell vorliegender Kompetenzen soll unabhängig davon erfolgen, wo und wie Lernen stattgefunden hat. Für Inhaber/innen ausländischer Abschlüsse ist Erfolg am Arbeitsmarkt ein wichtiges Ziel. Daneben spielen die Vero…