Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Das Buch beschreibt die Rolle der Weiterbildung aus Sicht der Bildungsadministration, der Bildungsforschung, der Stadtplanung, der kommunalen Weiterbildungszentren, der Wirtschaft sowie regionaler Projekte.
Die Vielzahl der Qualitäts- und Evaluationsberichte ist kaum noch zu überblicken. Der Gehalt dieser Berichte ist unterschiedlich. Der REPORT 43 bemüht sich um eine Zwischenbilanz der Qualitätsdiskussion, insbesondere der (erwachsenen-)pädagogischen. Die Beiträge zeigen, dass Qualität von Bildungsarbeit "relational" zu denken, d. h. dass Qualität situations-, zielgruppen-, kontext- und beobachtungsabhängig ist.
Immer mehr sind Einrichtungen der Erwachsenenbildung sehen sich vor die Notwendigkeit gestellt, ihr eigenen Selbstverständnis, ihr Position auf dem „Markt“ und ihrer Beziehungen zu den realen und potentiellen TeilnehmerInnen zu überdenken. Dazu gehört zunächst eine Bestandsaufnahme, die das interne Selbstverständnis mit der externen Fremdwahrnehmung abgleicht. Das Interesse richtet sich nicht nur auf die sozio-demographische und ökonomische Teilnehmerstruktur, auf Teilnahmemotive und das bisher…
Lebenserinnerungen, Briefe und Würdigungen zeichnen ein Bild der Persönlichkeiten von Walter Hofmann und Robert von Erdberg und geben Einblick in den Arbeitsalltag zweier Hauptakteure der Neuen Richtung.
Diese Ausgabe der DIE Zeitschrift thematisiert Veränderungen der Funktion von Weiterbildung für die Erwachsenenbildung und damit veränderte Anforderungen an die Kursleitenden. Kompakte Lernorganisationsformen und die Vernetzung von Lernorten und Akteuren auf dem Weiterbildungsmarkt gewinnen an Bedeutung, immer mehr unterschiedliche Lernanforderungen werden in Lernarrangements integriert. Dabei erhält die Vermittlungskompetenz des Kursleitenden gegnüber der Fachkompetenz einen höheren Stellenwer…
Eine Vielzahl an Studien widmet sich heute der Untersuchung von Kompetenzen professioneller Erwachsenenbildner. Demgegenüber wird die Frage, was das situative Handeln von Lehrpersonen ausmacht, empirisch unterbelichtet. Der vorliegende Beitrag zeigt, inwiefern mikroethnographische, videobasierte Analysen des Interaktionsgeschehens in Kursen Einblicke in Handlungsanforderungen gestatten, mit denen Lehrpersonen (und Lernende) alltäglich konfrontiert sind. Am Beispiel einer Untersuchung zum Kursan…
In den vergangenen 15 Jahren sind in (erwachsenen-)pädagogischen Kontexten vielfältige Verfahren entwickelt worden, um formal, non-formal und informell erworbene Kompetenzen zu validieren und somit im Sinne des Lebenslangen Lernens nutzbar machen zu können. Trotz der Entwicklung, Erprobung und Evaluation entsprechender Verfahren sowie prozessbegleitender Forschungsarbeiten und prozeduraler Klärungsprozesse, ist eine flächendeckende Implementierung nicht zu beobachten. Aus diesen Erkenntnissen k…
Die Perspektive des nicht-pädagogischen Personals in pädagogischen Einrichtungen wird in der Forschung der Erwachsenenbildung kaum in den Blick genommen. Auf dieses Forschungsdesiderat reagierend, wird mit diesem Beitrag die Frage verfolgt, wie die Zusammenarbeit von nicht-pädagogischen und pädagogischen Mitarbeitenden in Organisationen der Erwachsenenbildung aus Sicht der Verwaltungskräfte wahrgenommen wird. Diese Frage wird im Rahmen einer qualitativen Analyse bearbeitet, bei der das Datenmat…
Der Beitrag bietet für die Reflexion der ostdeutschen Transformationsprozesse nach der Wende zwei Interpretationsangebote aus der soziologischen Transformationsforschung. (1) Mit dem Konzept der Transformation als nachholender Modernisierung wird das Bild einer Gesellschaft gezeichnet, die zwangsläufige Modernisierungsprozesse zeitverzögert durchläuft. (2) In der Theorieperspektive der Kontextualisierung wird Transformation wird als ein zieloffener, komplexer und konflikthafter Prozess aufgefas…