Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Marion Seevers ist Leiterin der Referatsgruppe Weiterbildung und außerschulische Berufsbildung beim Senator für Wissenschaft und Bildung in Bremen. Das Gespräch mit ihr und dem stellvertretende Direktor des DIE Klaus Meisel moderiert Dr. Peter Brandt. Marion Seevers sieht eine Mitverantwortung der öffentlichen Hand, wenn es darum geht, Qualität in der Weiterbildung zu sichern, und plädiert für länderübergreifende Qualitätsstandards.
Wissensproduktion ist nicht mehr ausschließlich universitätszentriert. Die Rolle der Institutionen von Erwachsenenbildung und ihrer Pädagogik haben sich verändert. Statt der reinen Verbreitung kommt es nun zu einer (Neu-)Produktion von Wissen: Kursleiter repräsentieren dabei den wissenschaftlichen Objektivitätsanspruch. Vor diesem Hintergrund stellen die Autoren den Forschungsansatz ihres DFG-Projektes „Wissensgesellschaft. Umgang mit Wissen im Kontext sozialer Welten vor dem Hintergrund der un…
In welcher Beziehung stehen die Wissenschaften und ihre Öffentlichkeiten? Welche Bedeutung kommt wissenschaftlicher Bildung in der Wissensgesellschaft zu? Wissenschaft ist durch die Schaffung institutioneller Freiräume effektiver geworden. Gleichzeitig aber entzieht sie sich dadurch dem Blick der Öffentlichkeit und verliert an Glaubwürdigkeit und gesellschaftlicher Unterstützung. Während die Wissenschaft zur Lösungsinstanz für Probleme wurde, hat zunehmendes Wissen in der Öffentlichkeit zu eine…
Der Autor setzt sich kritisch mit Shepherds These auseinander, gute Forscher seien auch qualifizierte Experten in der Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse gegenüber einer breiten Öffentlichkeit. Er unterscheidet (Natur-)wissenschaftliches Wissen von Expertenwissen. Der ideale wissenschaftliche Experte besitzt neben seiner Fachkompetenz weitere Fähigkeiten wie Kommunikationskompetenz, Urteilsfähigkeit, entscheidungsanalytische Fähigkeiten und Empathie mit dem Publikum. Nur so kann es geli…
Der Autor definiert Virtualität als das Mögliche, das, was realisiert werden kann und in Reichweite des Denkens und Handelns liegt, sich aber nicht realisieren muss; virtuelle Sachverhalte sind konstruierte Wirklichkeitsalternativen. Insofern gab es Virtualität als parallele Gedankenwelten in der Kunst schon immer, als Gemälde, als Gedicht, als Bühnenstück. Eine besondere Qualität wird erreicht durch die technische Umsetzung leistungsfähiger Computer. Der Artikel zeigt gesellschaftliche Verände…
Der Autor diskutiert die Ergebnisse der lernpsychologischen Forschung hinsichtlich zweier Spezialformen virtuellen Lernens: Lernen in virtuellen Informationsnetzen (Hypermedia) und Lernen mit virtuellen Objekten und Akteuren (Simulation). Hypermedia kann Erwartungen nicht erfüllen. Dagegen beweisen empirische Untersuchungen zum Lernen durch Computersimulation lernförderliche Wirkungen. Allerdings muss auch die Simulation von anderen pädagogischen Maßnahmen begleitet werden. Reimann benennt Fors…
Dr. Mike Sandbothe ist Medienphilosoph und vertritt zur Zeit eine Professur für Medienpädagogik an der Universität Bielefeld. Im Gespräch mit Svenja Möller und Richard Stang vom DIE spricht er über den scheinbaren Gegensatz zwischen virtuellen und realen Welten, über ethische Fragen und Aufgaben von Bildung und Weiterbildung.
Das Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) stellt als wissenschaftliche Serviceeinrichtung Daten und Dokumente bereit. Es bietet Support für Wissenschaft und Praxis durch anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Josef Schrader beschreibt Aufgaben der Abteilung Planung und Entwicklung des DIE. Sie konzentriert ihre Arbeit interdisziplinär und trägerübergreifend auf Forschung, Entwicklung und Evaluation zum Lehren und Lernen in der Erwachsenenbildung. Die Abteilung entw…
Im Oktober 2003 hat das DIE eine Literaturdatenbank zum Thema E-Learning auf seiner Homepage bereitgestellt. Die Datenbank enthält Angaben zu vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum stammender Literatur, die in der Zeit von 1997 bis 2003 erschienen ist. Neben Monographien sind Buch- und Zeitschriftenbeiträge sowie Graue Literatur berücksichtigt. Soweit Abstracts zu den Veröffentlichungen vorhanden waren, sind sie mit aufgeführt.
Der Autor analysiert die Ergebnisse einer Umfrage zum Einsatz von multimedialen Lehrmaterialien in der Umweltbildung.