Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Wie kann BNE im Sozialraum aussehen? Janine Birwer und Marcela Cano von der TH Köln und Dr. Dennis Michels von der vhs Köln haben im Rahmen des vhs-Projekts »Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in städtischen und ländlichen Sozialräumen« kooperiert, um dieser Frage nachzugehen. Im Gespräch mit Redakteur Jan Rohwerder berichten sie von Erkenntnissen und Erfolgen. Die vhs Köln ist für ihr BNE-Engagement in diesem Jahr beim »Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung« (BNE) als e…
Seit November 2018 finden Beratungen statt, in denen die Sozialpartner, Länder, Kammern und die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit den Bundesministerien für Arbeit und Soziales (BMAS ), Bildung und Forschung (BMBF) und Wirtschaft und Energie (BMWi) die Nationale Weiterbildungsstrategie entwickeln. Die Autorinnen bewerten den Prozess aus Sicht der Gewerkschaften.
Dieses Arbeitspapier stellt anhand von Beispielen dar, wie die Erfassung der Daten im Rahmen der Revision der Volkshochschul-Statistik 2017/2018 verändert wurde. Die Änderung der Datenerfassung erfolgt auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Merkmalskomplexen. Auf dieser Basis wird begründet, warum Zeitreihen auf Grundlage der Daten der Volkshochschulstatistik vor der Revision (bis einschließlich Berichtsjahr 2017) und nach der Revision (ab Berichtsjahr 2018) zunächst ausgesetzt werde…
Die Befunde der Bildungsforschung zeigen seit langem: Bildungschancen in Deutschland sind nicht gleich verteilt. Dies gilt auch für den Bereich der Weiterbildung. Die Autoren zeigen jedoch, dass sich die Bildungschancen Erwachsener nicht nur entlang der üblichen sozioökonomischen und demographischen Merkmale unterscheiden, sondern auch von regionalen Kontexten abhängen. Im Anschluss an den Weiterbildungsatlas 2015 werden die räumlichen Unterschiede der Weiterbildungsbeteiligung und des Weiterbi…
Weiterbildungseinrichtungen haben das Problem, ihr Angebot zwischen pädagogischem Anspruch und wirtschaftlichem Druck positionieren zu müssen. Diese qualitativ-empirische Untersuchung zeigt, welche Faktoren diese Entscheidung leiten und an welchen Wertmaßstäben sie sich orientiert. Dabei unterscheidet die Autorin drei "Planungskulturen" nach ihrem Maß an Dominanz des Wirtschaftlichen bzw. des Pädagogischen. Der Autorin gelingt es, auch eher verdeckte Motive des Planungshandelns an die Oberfläch…
Die Frage nach dem Zusammenhang von Bildung und Gerechtigkeit war stets wichtig, auch schon, als sich Bildung noch nicht als eigenständiges Teilsystem in der Gesellschaft etabliert hatte; dies gilt in gleicher Weise für den Teilbereich "Weiterbildung". In diesem REPORT finden sich unterschiedliche Annäherungen an das schwierige Gerechtigkeitsthema und die dabei notwendige Verbindung normenorientierter Diskurse mit (viel zu wenig belastbaren) empirischen Daten. Die Beiträge weisen vor allem auf …
Der Bund hat innerhalb verfassungsrechtlicher Grenzen inhaltlich bildungspolitische Kompetenzen. Dies äußert sich in vielfältigen Programmen und Initiativen, auch im Bereich der Weiterbildung. Veronika Pahl ist zuständige Abteilungsleiterin im BMBF. Sie gibt einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen und skizziert die dahinter stehenden politischen Leitlinien. Sie systematisiert Qualitätsfragen nach Input-, Output- und Prozessqualität. Aufgrund der pluralen Verfassung der Weiterbildungsszen…
Eine an den Teilnehmerbedürfnissen und -interessen orientierte Angebotsplanung von Weiterbildungsveranstaltungen setzt empirisch abgesichertes Datenmaterial voraus. Die Datenlage zu Weiterbildungsverhalten und -interessen von Migrant/inn/en in Deutschland ist diesbezüglich allerdings dürftig. Dies ist zum einen auf das Definitionsproblem von Konstrukten wie „Weiterbildung“ und „Personen mit Migrationshintergrund“ und auf die damit verbunden Schwierigkeiten der Operationalisierung zurückzuführen…