Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die Grüne Transformation bringt einen sozialökologischen Strukturwandel mit sich, der alle gesellschaftlichen Bereiche betrifft. Wie kann die Erwachsenen- und Weiterbildung dabei unterstützen, diesen Strukturwandel zu gestalten? In welchen Bereichen ist sie selbst von diesem Strukturwandel betroffen? weiter bilden reflektiert Lösungsansätze aus der Praxis der EB/WB.
Seit November 2018 finden Beratungen statt, in denen die Sozialpartner, Länder, Kammern und die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit den Bundesministerien für Arbeit und Soziales (BMAS ), Bildung und Forschung (BMBF) und Wirtschaft und Energie (BMWi) die Nationale Weiterbildungsstrategie entwickeln. Der Autor und die Autorin bewerten den Prozess aus Sicht der Arbeitgebervertreter.
Ziel des Beitrags ist es, ein Angebot zu formulieren, wie Weiterbildungseinrichtungen unter den Entwicklungen der Weiterbildungslandschaft typisiert und systematisch weiter ausdifferenziert werden können. In den Ausführungen wird neben einem Vorschlag zur Ausdifferenzierung eine Erweiterung der bisher bestehenden Perspektive von Einrichtungstypologien angeboten, indem beigeordnete Bildung als Kategorie der Typenbildung mit aufgenommen wird. Der Beitrag verortet sich daher an der Schnittstelle v…
Ist die Beschäftigung mit dem Begriff Haltung ein Zeichen für eine neue Bildungs-Debatte? Zumindest, so der Autor, wird der Blick nach der Kompetenzwende damit auch wieder auf Selbstwirksamkeit und Innensteuerung gerichtet. In pädagogischen Settings geht es dann um die Entwicklung von Haltung als orientierender Kraft – bei den Lernenden wie den Lehrenden.
Während die Autoren die Frage nach der Differenzierung von Weiterbildungsinstitutionen und Weiterbildungsinteressen nachgehen, versuchen sie gleichzeitig sich einer neuen Definition von Erwachsenenbildung zu nähern.
Migrantenorganisationen haben eigene Weiterbildungsangebote für ihre Mitarbeitenden entwickelt; die qualifizierte Bereitstellung blieb jedoch schwierig. So bestehen auch weiterhin Weiterbildungsbedarfe, z.B. in der Kompetenzentwicklung von Organisationen und ihren Mitarbeitenden. Hier sind die Einrichtungen der öffentlichen Weiterbildung gefragt
Die Wissenschaft von der Weiterbildung sieht sich in zweierlei Hinsicht durch die Qualitätsdebatte gefordert: Sie muss Kriterien entwickeln, die Qualitätsmodelle vergleichbar und aufeinander beziehbar machen. Zweitens muss sie nachdrücklich fragen, was das Spezifikum pädagogischer Qualität sein könnte. Christiane Schiersmann fordert ein stärkeres Engagement der Wissenschaft in diesen Fragen.
Gerade formal gering oder nicht qualifizierte Erwachsene nehmen seltener an Weiterbildung teil. Um die Weiterbildungsbeteiligung in Betrieben, v. a. in KMU, zu erhöhen, ist gezielte Beratung sinnvoll. Hier setzt das Konzept des Weiterbildungsmentoring an, dessen Potenziale und Verstetigungsmöglichkeiten die Autorinnen darlegen.