Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die Auflösung starrer sozialer Strukturen führt dazu, dass die Menschen ihr Verhältnis zur Welt selbst herstellen und erhalten müssen. Ästhetik als Erkenntnismethode kann die Reflexion des eigenen Lebensverlaufs und die Verortung des Selbst in der Welt unterstützen – sofern Ästhetik, so der Autor, nicht auf die »Verhandlung des Schönen« reduziert wird.
Ist das »postfaktische Zeitalter« – so die Lehnübersetzung der Post-Truth Era – angebrochen? Und was bedeutet das für die Erwachsenenbildung? Diesen Fragen geht der Autor nach, indem er die Genese dieser Gegenwartsdeutung nachzeichnet und als Konsequenz nicht nur für die Erwachsenenbildung fordert, sich wieder mehr auf die Sichtweisen anderer einzulassen und Widersprüche aushalten zu können.
Der Beitrag diskutiert die Teilhabe im Alter aus fünf unterschiedlichen Perspektiven: jener der gesellschaftlichen Altersbilder, jener der individuellen Veränderungs- und Gestaltungspotenziale, jener der Mitgestaltung des öffentlichen Raumes, jener der Gestaltung sozialer Beziehungen und jener der Schaffung von Sorgestrukturen. Teilhabe erscheint somit als das Ergebnis eines Zusammenwirkens von personalen, sozialen, kulturellen, kommunalen und gesellschaftlichen Einflussfaktoren, wobei Bildung …
Das Gutenberg‘sche Zeitalter nähert sich dem Ende. Ausgelöst durch die Verbreitung digitaler Medien und fortschreitender Vernetzungsmöglichkeiten steht nach der Revolution des Buchdrucks nun eine weitere bevor – die der „sekundären Oralität“. Dies hat Auswirkungen nicht nur auf Verlage, sondern auf die gesamte Wissenschafts- und Lernkultur, so der Autor.
Emil Adolph Roßmäßler kann als erster freier Dozent der Erwachsenenbildung gelten. Anfang der 1860er Jahre war er Mitgründer des Leipziger Arbeiterbildungsvereins und ein entschiedener Kritiker Ferdinand Lassalles. Für ihn war die Natur der Schlüssel von Emanzipation. Politisch-kulturell vermisste E. A. Roßmäßler insbesondere einen in der Selbstachtung begründeten Freiheitsbegriff in Deutschland.
Die Universitätsausdehnungsbewegung war Teil einer länger andauernden Universitätsreform sowie des Bildungswesen allgemein. Zwei Drittel der Teilnehmenden waren dabei Frauen. Insbesondere für die Lehrerbildung spielten diese Angebote eine entscheidende Rolle. Die hohen Kosten für die Kurse führten dazu, dass die Angebote stark von den Mittelklassen besucht wurden. Die beliebtesten Vorlesungs-Themen waren: Social studies, industrial and political history and economics.