Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
In Zukunft soll es möglich werden, dass beruflich qualifizierte Bewerber/innen die Universität ohne eine in der Schule erworbene Zugangsberechtigung besuchen können. Damit soll ein Beitrag zur Bewältigung des drohenden Fachkräftemangels in Deutschland geleistet werden. Auch Einrichtungen der Erwachsenenbildung sollen dabei helfen, den Übergang in die Hochschule zu erleichtern. Die Autorinnen des vorliegenden Artikels berichten von einem diesbezüglich erfolgversprechenden Ansatz, dem Niedersächs…
Der Beitrag aus dem BMBF-geförderten Projekt KLASSIK untersucht, ob die Vermittlung metakognitiver Techniken das Vertrauen in den eigenen Lernzugriff wirksam steigern kann und so einen Beitrag dazu leistet, dass der Teufelskreis von Misserfolgserwartung und Misserfolg beim Lernen (hier: älterer Erwachsener in alltagsnahen Problemlösesettings) durchbrochen werden kann. Die empirische Erhebung zeigt, dass durch Werkzeuge wie Selbstbefragung, paarweises Problemlösen, Lerntagebuch oder Portfolio Mi…
Auf der ganzen Welt wurde seit den 1980er Jahren Qualifikationsrahmen als Reaktion auf bildungspolitische und ökonomische Reformbedarfe implementiert. Der Beitrag differenziert systematisch zwischen Qualifikationsrahmen und berichtet über die jeweils landesspezifischen Ausformungen. Dabei zeigt sich, dass die systematische Einbindung von allgemeiner, beruflicher und universitärer Bildung mehr oder weniger weltweit angestrebt wird, um den Zugang zum Lebenslangen Lernen möglichst breiten Bevölke…
Ein sektoraler Qualifikationsrahmen für die Weiterbildung kann zu einem einheitlichen Bezugspunkt der Weiterbildung werden. Mittlerweile existieren Projekte wie Flexi-Path, QF2TEACH oder die Studie »Key competences for adult learning professionals«, die sich als Puzzlestücke zu einem größeren Konzept zusammenführen ließen. Den Vorteil eines sektoralen Qualifikationsrahmens sehen die Autorinnen darin, dass ein SQR-WB näher am Weiterbildungssystem ist als allgemeine Qualifikationsrahmen.
Der Zwischenruf stellt Qualifikationsrahmen in den Kontext von Strategien des europäischen Raums für lebenslanges Lernen. Er fragt kritisch nach der Konsistenz von Initiativen, die in unterschiedlichen Politikfeldern unabhängig voneinander Transparenz von Tätigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen schaffen wollen.
Der Beitrag fragt nach Bildungsgerechtigkeit, indem er die Dimensionen „Weiterbildungsteilhabe“ und „regionale Disparität“ zusammenhängend betrachtet. Die Datenbasis bildet eine Re-Analyse organisationsbezogener Strukturdaten des hessischen Anbietergefüges. Angesichts des in vielfacher Weise rechtlich verankerten Postulats der Angleichung gesellschaftlicher Lebensverhältnisse von Regionen erscheint die Ungleichverteilung entlang geografischer Strukturräume als (»territoriale«) Ungerechtigkeitsd…
»Prekäre Arbeit«, »Entlohnung an der Armutsgrenze« und »Forderung nach Mindestlohn« sind Stichworte, die die Situation des Weiterbildungspersonals und die Debatten darüber widerspiegeln. Im Rahmen des Beitrages wird die Lohngerechtigkeit in der Weiterbildung diskutiert, wobei auf das Konzept der »relativen Lohngerechtigkeit« aus der Betriebswirtschaftslehre zurückgegriffen wird, da es vielfältige Bezugspunkte zu der aktuellen Debatte im Bereich der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung aufweist. Al…
Der Artikel beschäftigt sich mit der Entwicklung des globalen Bildungsdiskurses aus menschenrechtlicher Perspektive, insbesondere in Bezug auf Erwachsenenbildung und Lebenslanges Lernen. Dabei geht die Autorin auf die der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen « (1948) folgenden historischen Meilensteine und auf das in ihnen entfaltete Lernverständnis sowie auf die verschiedenen nationalen Umsetzungsstrategien des Rechts auf Lebenslanges Lernen ein.