Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Lehrkräfte können in Lehr-Lernsituationen nur auf das reagieren, was sie wahrnehmen. Im Sinne einer nutzeninspirierten Grundlagenforschung wird in diesem Band die Frage verfolgt, wodurch die Kompetenz, Lehr-Lernsituationen professioneller wahrnehmen, analysieren und diagnostizieren zu können, nachhaltig entwickelt werden kann. Um sich der Professionalitätsentwicklung von Lehrkräften bildungsbereichs- und disziplinübergreifend nähern zu können, wird der Forschungsstand des Professionalisierungsd…
Gegenwärtig wird eine stärkere Evidenzbasierung der Lehrer(aus)bildungspraxis gefordert, um angehende Lehrende im Erwerb professioneller Kompetenzen zielgerichtet zu unterstützen. Wie aber können geprüft kompetenzfördernde Konzepte durch Praktiker selbst in die alltägliche Praxis implementiert werden – ohne dass sich ihre Wirksamkeit verliert angesichts pädagogischer Autonomie und eigenlogischer Übersetzungsprozesse während der Umsetzung? Geprüft wird über eine quasi-experimentelle Feldstudi…
Die Transformation des Wohlfahrtsstaats führt auch zu einer Veränderung der beruflichen Profile in der Weiterbildung. Dies zeigt sich u.a. in Tendenzen der De-Professionalisierung, etwa in Form einer (Wieder-)Unterordnung erwachsenenpädagogischer Berufsrollen und Tätigkeiten unter die Logiken der Verwaltung, des Markts, des Rechts oder anderer Professionen oder in einer Substitution von Professionalität durch Verfahren und Manuale. Gleichzeitig finden sich Anzeichen dafür, dass die durch den St…
Dargestellt wird, welche Organisationsentwicklungserfordernisse bei der Veränderung von Lernkulturen - besonders auf dem Hintergrund der Bestrebungen zu mehr selbstgesteuerten Lernen - in Weiterbildungseimichtungen auftreten können. Ferner wird gezeigt, wie ein Organisationsentwicklungsprozess zur Entwicklung neuer Lernkulturen angelegt sein kann.
Erwachsenenbildung muss mehr als bisher die Eltern als betroffene Öffentlichkeit der PISA-Diskussion entdecken. Eltern brauchen wissenschaftlich gestütztes Orientierungswissen als Entscheidungsgrundlage für ihr Handeln (z.B. bezogen auf die Bildungslaufbahn ihrer Kinder) und professionelle Beratung in Fragen der frühkindlicher Lernförderung.
Karikaturen sind ein Medium politischer und kultureller Bildung. Sie überspitzen und übertreiben Sachverhalte, um auf Probleme aufmerksam zu machen, auch um zu agitieren. In diesem Beitrag werden beispielhaft einige Karikaturen zum Problem des Analphabetismus und des Lesens vorgestellt und im Hinblick auf Bildung interpretiert. Dabei werden die Leistung des Mediums Karikatur gewürdigt und eine intensivere Forschung zum Gegenstand angemahnt.
Die „gelbe Reihe“ des DIE beinhaltet didaktisch strukturierte Bestandsaufnahmen zu relevanten Themen der Erwachsenenbildung. Sie vermittelt fachliches Wissen auf der Grundlage des wissenschaftlichen Forschungsstands. Die Bücher dienen dem Selbststudium, eignen sich aber auch als kursbegleitendes Material in Studium und Fortbildung. Die systematische Aufbereitung des jeweiligen Themas unterstützt auch erfahrene Fachkräfte dabei, sich der theoretischen und methodologischen Grundlagen ihres Handel…
Der Beitrag gibt einen Einblick in die Lebenswelten aktiver Rentner, deren Abschied vom früheren Erwerbsleben den Beginn einer neuen Stufe der arbeitsbezogenen Entwicklung bedeutet hat. Hierzu werden Ergebnisse einer explorativen Interviewstudie mit entgeltlich und unentgeltlich arbeitenden Rentnern vorgestellt. Dabei wird insbesondere auf die Unterschiede zwischen der früheren Berufstätigkeit und der arbeitsbezogenen Tätigkeit in der Rente sowie auf Weiterbildungsaspekte eingegangen.
Der Artikel beschäftigt sich mit der Entwicklung des globalen Bildungsdiskurses aus menschenrechtlicher Perspektive, insbesondere in Bezug auf Erwachsenenbildung und Lebenslanges Lernen. Dabei geht die Autorin auf die der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen « (1948) folgenden historischen Meilensteine und auf das in ihnen entfaltete Lernverständnis sowie auf die verschiedenen nationalen Umsetzungsstrategien des Rechts auf Lebenslanges Lernen ein.
Im Rahmen einer Rückblende zeichnet der Autor die Geschichte der Kooperationszumutungen und -realisierungsformen im Weiterbildungsbereich nach. Dabei unterscheidet er ein Eingriffs- von einem Austauschmodell der Kooperation einerseits und Formen proklamatorischer, hierarchischer und partizipativer Kooperation andererseits. Die Struktur des Netzwerks wird als Potenzierung des Kooperationsphänomens vorgestellt und auf Erfolgsfaktoren und Gefahren hin befragt.