Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Angesichts des demographischen Wandels werden Bildungsinvestitionen für Ältere immer wichtiger. Zugleich zielen die Reparaturanstrengungen im Bildungssystem eher auf die ganz Jungen. Wie lassen sich Bildungsinvestitionen sinnvoll zwischen jung und alt aufteilen? Am Beispiel skandinavischer Länder erläutert der Autor eine Doppelstrategie von hohen Bildungsinvestitionen in der Jugendphase und im Erwachsenenalter. Den Ländern ist es gelungen, entgegen dem Trend die Beschäftigungsquote der Erwerbsp…
Gegenwärtig gehen diejenigen Personen in den Ruhestand, die im Zuge der Bildungsoffensive um 1970 Leiter/innen von Volkshochschulen geworden sind. Dem anstehenden Generationenwechsel auf Leitungspositionen nähert sich die Autorin durch einen Vergleich der Rahmenbedingungen. Diese waren vor etwa zwanzig Jahren besser: größere Freiräume, etablierte Rolle als kultur- und bildungspolitischer Knotenpunkt. Heute ist die sich permanent verdichtende Tätigkeit geprägt von Innovationserfordernissen und k…
Im Jargon der Produktgenerationen werden Merkmale »neuer« und »alter« Organisationen identifiziert. Auf diese Weise wird der Generationenwechsel in der Organisation von Weiterbildungseinrichtungen beschrieben. Er vollzieht sich auf drei Ebenen, beim Organisationsverständnis (Dienstleister statt Angebotsverwalter), bei den inneren Strukturen (interne Flexibilisierung) sowie bei einrichtungsübergreifenden Veränderungen im Zusammenhang des lebenslangen Lernens.
Der Autor gibt einen Überblick über Zugänge generationenübergreifender Didaktik. Dabei clustert er Angebote danach, ob eher voneinander, miteinander oder übereinander gelernt wird. Ausgehend vom Generationenbegriff wird der Verdacht verfolgt, dass das Lernen der Generationen jeweils zeitgeschichtlich und individuell-biographisch aufgeladen sein dürfte. Konkrete Umsetzungsperspektiven für intergenerationelles Lernen seien erst dann möglich, wenn eine Folie für die Beschreibung generationsspezifi…
Im Kontext organisationalen Lernens fragen die Autoren, wie man Qualifikations- und Kompetenzentwicklung zusammenbringen kann. Sie entfalten ihren Zugang am Beispiel von E-Learning und Wissensmanagement. Zunächst werden die Begriffe Qualifikation und Kompetenz geklärt, wobei für die Entwicklung von beidem das erste als Voraussetzung für das zweite angesehen wird. Schließlich wird an einem Praxisbeispiel aus einem Großunternehmen (eine der führenden Fluggesellschaften) gezeigt, wie Qualifikation…
Die demografische Entwicklung und der zahlenmäßige Anteil von Migranten an der über 60-jährigen Wohnbevölkerung in Deutschland belegen den Bedarf für eine interkulturelle Altenbildung. Die Autorin führt nacheinander ein in die Themenfelder Interkulturelle Bildung, und Bildung älterer Erwachsener, bevor sie beide miteinander verknüpft. Obwohl der Erwerb interkultureller Handlungskompetenz ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Bildungskonzeption und des lebenslangen Lernens ist, fehlen in der…
Begriffsklärungen rund um "Generationenwechsel"
Angesichts des beschleunigten Strukturwandels („Transformationsgesellschaft“) kann sich betriebliche Weiterbildung nicht mehr auf vertraute Lehr-/Lernformen stützen. Sie muss zur Entwicklungsbegleitung werden, unter der Führungskräfte zu ständiger Selbstbeobachtung geleitet werden („Reflexionskultur“). Dass solche Kulturformen bereits empirisch nachweisbar sind und inwiefern sie als pädagogische Kommunikation verstanden werden können, zeigt die Autorin anhand von Experteninterviews aus einem Fr…
Der Autor aus der weiterbildungspolitischen Administration des Bundeslandes Rheinland-Pfalz benennt die neuralgischen Punkte des Schlussberichts der Expertenkommission Finanzierung lebenslangen Lernens, insofern sie Länderpolitik betreffen. Er skizziert die vom Land anvisierten Umsetzungsschritte.