Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Den Blick auf die Personen und Akteure in Organisationen zu richten, steht von jeher im Fokus der psychologischen Organisationsforschung. Monika Kil verweist darauf, dass auch die Pädagogische Psychologie, die Kognitions- und die Sozialpsychologie Erkenntnisse liefern, die zur lernförderlichen Gestaltung von Weiterbildungsorganisationen beitragen können. Die Entwicklung einer „Lernkultur“ ist dabei ein Aspekt. Der Überblick über weitere Entwicklungen und Befunde eröffnet darüber hinaus neue Di…
Treier stellt das Projekt „RAG Online-Learning“ in Essen (ehemals Ruhrkohle AG) vor, das vor allem auf Grund einer kontinuierlich durchgeführten Evaluation von allgemeinem Interesse ist. Aus den Ergebnissen der Evaluation lassen sich wesentliche Anforderungen an netzbasierte Bildungsplattformen ablesen.
Was ist der geeignete Weg zur Vermittlung von Arbeitslosen? JOB-AQTIV-Gesetz und Querelen um die Vermittlungsstatistik halten die Diskussion in der Öffentlichkeit in Atem. Es gibt gute Ansätze: Memmert beschreibt den „individuellen Bildungsplan“ als eine Möglichkeit mit vielen guten Antworten.
Doris Herrmann war Unternehmensberaterin bei Kienbaum Management Consultans im Bereich Bildung und Wissenschaft. Sie begleitete Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen bei Reorganisationsprozessen. Demnächst wird sie bei der Akkreditierungsagentur AQAS in Bonn Begutachtungsverfahren für die neuen Studiengänge Bachelor und Master koordinieren. Auf die Frage, was Bildungseinrichtungen von der Wirtschaft lernen können, macht sie für vier Bereiche erheblichen Veränderungsbedarf aus: Professiona…
Der Autor plädiert dafür, die Ergebnisse der PISA-Studie in der Weiterbildung zu diskutieren und in den Konsequenzen auf die Perspektive in der eigenen Entwicklung zu transferieren.
Kursleitende, die in Qualitätsprojekten einer Einrichtung mitwirken, empfinden diese Arbeit als gewinnbringend in mehrerlei Hinsicht: Sie sehen Chancen zur eigenen Professionalisierung, betrachten die Einrichtung einmal aus ungewohntem Blickwinkel und profitieren von den organisationalen Veränderungen, die aus den Qualitätsprojekten resultieren. Werden jedoch übersteigerte Qualitätserwartungen konkret an die Adresse der Kursleitenden gerichtet, so hört der Spaß an der Qualitätsarbeit schnell auf
Ruth Jermann stellt das schweizer Label eduQua vor. Mit ihm wird garantiert, dass Weiterbildungsanbieter definierte Mindeststandards einhalten. 140 Weiterbildungsinstitutionen sind bereits mit eduQua zertifiziert worden.
In der Funktion „Qualitätsentwickler/in“ verbünden sich Personal- und Organisationsentwicklung im Bemühen um mehr Qualität. Organisationen der Weiterbildung, die sich eigenhändig um ihre Qualitätsentwicklung kümmern wollen, definieren damit eine neue temporäre, auf Spezialkompetenzen basierende Rolle. Elke Mathes klärt diese Rolle und bringt Erfahrungen aus der DIE-Fortbildung „Qualitätsentwickler/in in Einrichtungen der Erwachsenenbildung“ zum Qualifizierungsbedarf mit ein.
Qualitätsurteile über Weiterbildungseinrichtungen fallen sehr unterschiedlich aus. Politik und allgemeine Öffentlichkeit haben dabei häufig ein negatives Bild, während Kursteilnehmer wesentlich positiver werten. Der Autor plädiert dafür, das individuelle Qualitätsverständnis der Kunden, Kursleiter, Mitarbeiter und der lokalen Akteure in der Weiterbildung stärker einzubeziehen, um die richtigen Folgerungen für eine Qualitätsentwicklung zu ziehen.