Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Lebenslanges Lernen auf hohem Niveau ist die Voraussetzung, an künftigen ökonomischen und sozialen Entwicklungen der Gesellschaft teilhaben zu können. Aber wie kann es finanziert werden? Können EU-Programme Finanzierungsprobleme der organisierten Weiterbildung lösen? Der Autor beschreibt seine Erfahrungen im Rahmen eines SOKRATES-Projektes. Er schildert Voraussetzungen, Chancen und Grenzen einer EU-Projekt-Akquisition.
Internet-Lernen revolutioniert auch den Markt der fernunterrichtlich-mediengestützten Weiterbildung. Hier steht ein Paradigmenwechsel bevor und damit verbunden Konsequenzen für die Finanzstruktur privater Fernschulen. Der Autor stellt Chancen und Risiken dieser Entwicklung gegenüber wagt die Prognose: Erworbene Systemkompetenzen und effiziente Infrastruktur-Potenziale der Fernschulen werden unter den neuen Voraussetzungen Grundlage für ein Wachstum in der Zukunft sein.
Die Stadt Birmingham (England) kann auf eine lange Tradition in der Gleichstellungspolitik verweisen. Im folgenden Beitrag werden die vier Arbeitsgruppen des Amtes Equalities Division vorgestellt, die sich mit den Themenfeldern Ethnizität (Race), Geschlecht (Gender), Behinderung sowie Information und Forschung beschäftigen.
Der Autor verweist auf die Liste derer, die an einem Finanzierungsprozess lebenslangen Lernens beteiligt sind: Bildungshaushalte des Bundes und der Länder, Bundesanstalt für Arbeit, Wirtschaft und die Privataufwendungen der Teilnehmer selbst. Eine Finanzierungsstatistik, auf deren Grundlage politische Richtungsentscheidungen getroffen werden könnten, steht bis heute aus.
Der Artikel gibt einen historischen Abriss über die Grundlagen der Finanzierung öffentlicher Weiterbildung, die in Deutschland zu Beginn der 1970er Jahre gelegt wurden und bis heute Gültigkeit haben.
Auf nationaler und internationaler Ebene stehen unterschiedliche Finanzierungsmodelle für lebenslanges Lernen zur Diskussion: Selbstfinanzierung (auch durch Darlehen), Finanzierung über ein einkommensabhängiges Transfer-Versicherungssystem, staatliche Finanzierung über individuelle Bildungsgutscheine oder Finanzierung durch Betriebe und Fonds. Der Autor beschreibt Schwächen und Stärken der jeweiligen Modelle und plädiert für eine Form der Mischfinanzierung in der Weiterbildung.
In Deutschland wird die berufliche Weiterbildung strikt in drei Teilbereiche getrennt: betriebliche Weiterbildung, individuelle berufliche Weiterbildung und Weiterbildung für Arbeitslose. Nach Analyse der Autoren verhindert dies die Implementierung einer integrierten Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspolitik für Beschäftigte und Arbeitslose. Eine effektive und effiziente Nutzung der finanziellen Ressourcen (eine Kombination der Finanzierung der drei Bereiche) wird verhindert.
Die Altenpflege in Deutschland kann derzeit nur noch dank der Zuwanderung ausländischer Haushaltshilfen und ausländischer Fachkräfte gewährleistet werden, die nicht dem bundesdeutschen Berufsbild „Altenpfleger/in“ entsprechen. Dies droht die Qualitätsstandards in der Pflege zu gefährden. Fortbildungen zugunsten einer interkulturellen Öffnung der Altenhilfe könnten einen Weg aus diesem Dilemma weisen: Ein Team, das sich aus Menschen verschiedener Herkunft zusammensetzt, kann sich mit entspreche…
Die Autoren untersuchen die Konzepte, die hinter den Begriffen Lernkultur und Unternehmensstruktur jeweils stehen. Dies wird zum Ausgangspunkt für den Nachweis, dass Organisationsentwicklung und Lernkultur im Sinne einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung von Organisationen aufeinander bezogen werden müssen.
Historischer Längsschnitt zum Thema Zuwanderung von den 50-ger Jahren bis heute.