Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
In verschiedenen Beiträgen wird die Vielschichtigkeit der Perspektiven zur Bildung Älterer diskutiert.
Das Heft dokumentiert die Beiträge der Jahrestagung 1995. Neben dem Einführungsvortrag sind die Referate aus den folgenden Arbeitsgruppen vertreten: 1: Studium und Beruf: Erwachsenenbildung 2: Mentalität, Praxis, Supervision 3: Ausbildungsgänge und Professionalität 4: Kompetenz für die betriebliche Bildungsarbeit 5: Weiterbildung für die Erwachsenenbildung 6. Kollegialer Erfahrungsaustausch: Biographische Zugänge zur Erwachsenenpädagogik
Die Vielzahl der Qualitäts- und Evaluationsberichte ist kaum noch zu überblicken. Der Gehalt dieser Berichte ist unterschiedlich. Der REPORT 43 bemüht sich um eine Zwischenbilanz der Qualitätsdiskussion, insbesondere der (erwachsenen-)pädagogischen. Die Beiträge zeigen, dass Qualität von Bildungsarbeit "relational" zu denken, d. h. dass Qualität situations-, zielgruppen-, kontext- und beobachtungsabhängig ist.
Der gegenwärtige Diskurs in der Weiterbildung handelt immer wieder von Kulturen, Systemen und Netzwerken. Karin Dollhausen unterstützt diesen Diskurs durch eine saubere Unterscheidung der organisationssoziologischen Bedeutungen dieser zentralen Begriffe. Anschließend klärt sie, was jeder einzelne der Begriffe für öffentliche Weiterbildungseinrichtungen bedeuten kann und soll: „Kultur“ als das Wie des Innenverhältnisses der Organisation lenkt den Blick auf das interne Kommunikationsgeschehen. Di…
Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, wie das Lernen in der wissenschaftlichen Weiterbildung in zeitlicher und räumlicher Hinsicht gestaltet und ermöglicht wird. Ansatzpunkt der Betrachtung bilden die Präsenzphasen und die Selbstlernphasen der Teilnehmenden, die als zwei Varianten des Umgangs mit Zeit und Raum beim Weiterbildungslernen betrachtet werden. Beide Formate weisen für die Teilnehmenden eigene Herausforderungen auf, wobei deutlich wird, dass die Qualität der Lernzeit und d…
Der Beitrag stellt erlebnisorientierte Lernorte vor wie Museen, Science Center, Zoos, Themenparks, aber auch Brandlands und Urban Entertainment Center. Diese Lernorte ergänzen formales Lernen und bieten Raum für selbstgesteuertes und stark emotional fundiertes Lernen. Es werden Anforderungen an derartige hybride Ansätze aus Bildung und Unterhaltung formuliert. Die Einschätzungen beruhen auf den Ergebnissen eines vom Bundesbildungsministerium geförderten Forschungsprojektes, das auf die Aktivier…
Im Gespräch mit Prof. Dr. Marco Rieckmann von der Universität Vechta wird deutlich, dass es unterschiedliche Verständnisse von Nachhaltigkeit und unterschiedliche Zugänge zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und transformativer Bildung gibt. Wie diese Zugänge aussehen und welche Kompetenzen man für und in BNE benötigt, fragte Redakteur Jan Rohwerder.
Das Sammeln und Aufbereiten statistischer Daten gehört gemeinhin nicht zum Kompetenzkern von Bildungseinrichtungen. Und doch ist es unverzichtbar: Bildungsmanagement bedarf eines routinierten Umgangs mit Daten und statistischen Methoden. Wer Organisations- und Qualitätsentwicklung betreibt oder sein Marketing professionalisiert, braucht verlässliche statistische Daten über Personal, Finanzierung und Veranstaltungen. Und schließlich wollen die eigenen Leistungen auch nach außen kommuniziert sein…
Ausgehend von einer skeptischen Einschätzung der zukünftigen Entwicklung der Chancengleichheit im Weiterbildungsbereich plädiert der Autor in Anlehnung an einen Gedanken von Friedrich Edding aus dem Jahr 1988, einen Bundesrahmenordnung zur beruflichen Weiterbildung für eine Neuordnung der Lernchancen zu schaffen. Dafür werden die Themenfelder skizziert.