Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Menschen mit geringen Lese- und Schreibkompetenzen haben es häufig schwer, schriftsprachliche Anforderungen des ganz alltäglichen Lebens zu bewältigen. Formulare, Post oder Bankgeschäfte können beispielsweise große Herausforderungen darstellen. Doch wie ist es eigentlich um die politische Partizipation funktionaler Analphabet/inn/en in einer von Schrift dominierten Gesellschaft bestellt? Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wie Teilnehmende an Alphabetisierungskursen ihre Mitbes…
Der Beitrag geht von der Annahme aus, dass eine auf Praxis gerichtete Wissenschaft sich die Frage stellen muss, unter welchen Bedingungen die von ihr erzielten Forschungsbefunde nützlich werden können. Für die empirische Forschung wird der Vorschlag unterbreitet, angesichts der doppelten Herausforderung an die Erziehungswissenschaft bzw. die Weiterbildungswissenschaft, sowohl ihre wissenschaftliche Produktivität als auch ihre praktische und gesellschaftliche Nützlichkeit nachzuweisen, sich am K…
Im ersten Quartal des Jahres veröffentlicht das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung seinen Jahresbericht: Neben wichtigen Ereignissen des vergangenen Jahres werden dort die Tätigkeiten, Ergebnisse, Entwicklungen und haushaltstechnischen Daten des Instituts, seiner Programme und Projekte beschrieben.
Der Beitrag verfolgt das Ziel, Spannungsfelder in der Programmplanung stärker als bisher theoretisch zu unterscheiden, indem Widerspruchskonstellationen und professionelle Antinomien differenziert werden. Strukturen und Widerspruchskonstellationen haben Einfluss auf die Konturierung der Antinomien und damit auf die Programmplanung. Professionelles Programmplanungshandeln zeigt sich gerade im Umgang mit professionellen Antinomien. Neben einem Mehrwert für die wissenschaftliche Analyse ist die Un…
Die Bildung von Typologien – im Folgenden auch „Typenbildung“ oder „Typisierung“ genannt – hat in der sozial- und bildungswissenschaftlichen Forschung die Aufgabe, vor allem durch die systematische Reduktion von Informationen zur Klärung des theoretischen und empirischen Wissens im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess beizutragen. Typologien basieren auf Vergleichsdimensionen, die aus dem empirischen Material herausgearbeitet werden. Erst auf Basis dieser Dimensionen werden Einzelfälle gruppier…
Auf der Basis eines biographischen Beispiels diskutiert dieser Beitrag das Konzept „Lernweltforschung“ für das Sample von Volkshochschulleiterinnen. Methodisches Vorgehen und theoretische Überlegungen zum Erlernen von Leitungsfunktionen werden mit der Frage nach den Erfolgsfaktoren in diesem Berufsfeld verknüpft. Lernfaktoren für bestimmte biographische Lebensphasen werden extrahiert. Lernherausforderungen basieren auf Veränderungen in der Wahrnehmung der Lernwelt in der Regel an einem anderen …
In den Industrieländern Europas und Nordamerikas sowie in Japan führt der demografische Wandel zur Alterung der Bevölkerungen. In diesen Ländern hat sich ein Diskurs über die bessere Nutzung der Potenziale älterer Menschen entwickelt, in dem die Weiterbildung und das lebenslange Lernen eine besondere Rolle einnehmen. Dieser Beitrag thematisiert Perspektiven des internationalen Vergleichs und skizziert Konzepte des Lebenslangen Lernens im höheren Lebensalter anhand der Weiterbildungssituation äl…
In dieser international-vergleichenden Studie über das Bildungsmonitoring zum Lebenslangen Lernen werden Fragen nach den Steuerungswirkungen supra- und internationaler Organisationen wie EU und OECD bei der Implementierung ihrer bildungspolitischen Ansätze in drei europäischen Staaten (Deutschland, Griechenland, Finnland) untersucht. Dabei kommen die im Rahmen einer outputorientierten Steuerung eingesetzten Steuerungsinstrumente, wie Bildungsmonitoring und -berichterstattung, und deren Auswirku…
Migrant/inn/en stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn sie gesellschaftliche Anerkennung für ihre im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen erlangen wollen. Sie könnten von einer umfassenden Umsetzung der Strategie des Lebenslangen Lernens profitieren. Die Wertschätzung individuell vorliegender Kompetenzen soll unabhängig davon erfolgen, wo und wie Lernen stattgefunden hat. Für Inhaber/innen ausländischer Abschlüsse ist Erfolg am Arbeitsmarkt ein wichtiges Ziel. Daneben spielen die Vero…