Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Dieser Artikel stellt sieben allgemeine Gesetzmäßigkeiten in Bezug auf die Bildungsfinanzierung zusammen und illustriert sie an europäischen Schlüsselkennziffern. Erklärt werden u.a. die Baumol’sche Kostenkrankheit, das Brecht´sche Gesetz, das Engel’sche Gesetz und Liebigs Minimumgesetz. Vorangestellt ist eine kurze Übersicht zu den Bildungsausgaben in Europa.
Regelungen zur Bildungsfreistellung (Bildungsurlaub) gibt es bislang in acht EU-Staaten. Wo sie existieren, werden mangelnde Transparenz und Beratung, Widerstände in den Unternehmen und bei den Anspruchsberechtigten Angst um den Arbeitsplatz festgestellt. Vielfach fehlt es am politischen Willen, Bildungsfreistellung für lebenslanges Lernen wirksamer werden zu lassen. In einem Sokrates-Projekt (1998–2000) mit Partnern aus Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland stand die Frage im Mittelpu…
Der Beitrag diskutiert die Teilhabe im Alter aus fünf unterschiedlichen Perspektiven: jener der gesellschaftlichen Altersbilder, jener der individuellen Veränderungs- und Gestaltungspotenziale, jener der Mitgestaltung des öffentlichen Raumes, jener der Gestaltung sozialer Beziehungen und jener der Schaffung von Sorgestrukturen. Teilhabe erscheint somit als das Ergebnis eines Zusammenwirkens von personalen, sozialen, kulturellen, kommunalen und gesellschaftlichen Einflussfaktoren, wobei Bildung …
Nach einer knappen Rekonstruktion der Entfaltung der sozialpolitischen Dimension seit den 1990er Jahren werden die inhaltliche Dimension und die Funktion des Konzepts der Beschäftigungsfähigkeit im arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen sowie im bildungspolitischen Diskurs der Europäischen Union analysiert. Berücksichtigt werden dabei auch Veränderungen der Steuerungsinstrumente europäischer Politik hinsichtlich der Wirkung auf die Politik der Mitgliedsstaaten.
Der Zwischenruf stellt Qualifikationsrahmen in den Kontext von Strategien des europäischen Raums für lebenslanges Lernen. Er fragt kritisch nach der Konsistenz von Initiativen, die in unterschiedlichen Politikfeldern unabhängig voneinander Transparenz von Tätigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen schaffen wollen.
Vorgestellt werden sich entwickelnde Praxen der Erfassung, Bewertung und Dokumentation von informellen und formellen Kompetenzen. In einem zweiten Schritt werden die Praxen strukturiert und das Modell der bilans des competences aus Frankreich und eine deutsche Adaption erläutert.
In Deutschland wird die berufliche Weiterbildung strikt in drei Teilbereiche getrennt: betriebliche Weiterbildung, individuelle berufliche Weiterbildung und Weiterbildung für Arbeitslose. Nach Analyse der Autoren verhindert dies die Implementierung einer integrierten Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspolitik für Beschäftigte und Arbeitslose. Eine effektive und effiziente Nutzung der finanziellen Ressourcen (eine Kombination der Finanzierung der drei Bereiche) wird verhindert.
Menschen konstituieren Lernorte selbst, wenn eine relationale Raumperspektive den Ausgangspunkt ihres Handelns bildet. Raum kann im Lernort Unternehmen durch Weiterbildungsprozesse relational strukturiert werden. Spacings, Synthesen und die daraus erfolgende Dynamisierung von Lernorten eröffnen Möglichkeiten, die zum verstärkten Austausch von Erfahrungen beitragen. Diesen Erfahrungsaustausch bewerten Weiterbildungsteilnehmern positiv, weil er in der Nähe des Arbeitsplatzes, über einen längeren …