Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Evaluation zu kontextualisieren und kontexttheoretisch zu untermauern ist eine Forderung, die in der Evaluation des Programms „Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) formuliert wird. Doch welche Ansätze und Verfahren eignen sich, den Gegenstand „Netzwerke“ komplexitätsangemessen theoretisch zu fundieren und methodologisch reflektiert zu evaluieren? In diesem Beitrag wird eine systemreflexive Perspektive auf Netzwerk-Programme …
Die begriffliche Unterscheidung von Altern und Alter verdeutlicht, dass die Differenzierung eines eigenen Lebensabschnittes „Alter“ als Ergebnis sozialer Konstruktion anzusehen ist. Die Auseinandersetzung mit Fragen des Alterns weist auf die Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen physiologisch-biologischem, psychologischem und sozialem Altern hin, wobei Entwicklungsprozesse in diesen drei Dimensionen sehr unterschiedlich verlaufen. Das Alter als gesamte Lebensphase ist sowohl unter dem Aspek…
Menschen konstituieren Lernorte selbst, wenn eine relationale Raumperspektive den Ausgangspunkt ihres Handelns bildet. Raum kann im Lernort Unternehmen durch Weiterbildungsprozesse relational strukturiert werden. Spacings, Synthesen und die daraus erfolgende Dynamisierung von Lernorten eröffnen Möglichkeiten, die zum verstärkten Austausch von Erfahrungen beitragen. Diesen Erfahrungsaustausch bewerten Weiterbildungsteilnehmern positiv, weil er in der Nähe des Arbeitsplatzes, über einen längeren …
Im Folgenden geht es darum, anhand eines Evaluationsauftrags die Leistungen der Systemtheorie für die Formulierung von Forschungsfragen vorzuführen. Zentral hierfür ist der Kommunikationsbegriff, der hinsichtlich seiner Bedeutung für die Entwicklung von Forschungsfragen ausgewertet wird.
Nach einer knappen Rekonstruktion der Entfaltung der sozialpolitischen Dimension seit den 1990er Jahren werden die inhaltliche Dimension und die Funktion des Konzepts der Beschäftigungsfähigkeit im arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen sowie im bildungspolitischen Diskurs der Europäischen Union analysiert. Berücksichtigt werden dabei auch Veränderungen der Steuerungsinstrumente europäischer Politik hinsichtlich der Wirkung auf die Politik der Mitgliedsstaaten.
Vorgestellt werden sich entwickelnde Praxen der Erfassung, Bewertung und Dokumentation von informellen und formellen Kompetenzen. In einem zweiten Schritt werden die Praxen strukturiert und das Modell der bilans des competences aus Frankreich und eine deutsche Adaption erläutert.