Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Das Konzept des Lebenslangen Lernens (lifelong learning) prägt das Strukturprinzip neu aus, nach dem Lernen in den Zeitstrukturen der Gesellschaft organisiert ist. Dabei werden lange schulische Verweilzeiten flexibilisiert, kürzere Abschnitte von geordneten Lernzeiten über die gesamte Lebenszeit verteilt und fließendere Übergänge zwischen Arbeiten und Lernen ermöglicht. Das Dreiphasenschema der Erwerbsbiographie von Ausbildung, Einsatz und Ruhestand wird flexibilisiert. Das Konzept LLL kann gel…
Die Bedeutung lebenslangen Lernens in der Wissensgesellschaft ist politisch weitgehend unumstritten. Wenig erforscht ist bislang jedoch die Frage, wie Individuen die Herausforderung, lebenslang zu lernen, subjektiv wahrnehmen und in welcher Weise sich dies in ihrem Weiterbildungsverhalten und ihrer Lernbereitschaft tatsächlich niederschlägt. Die hier dokumentierte bundesweit durchgeführte Untersuchung geht diesen Fragen nach. Befragt wurde eine repräsentative Stichprobe der deutschen Erwerbsbev…
Der Autor liefert eine Reihe von Beispielen für die schon heute existierenden Überschneidungen von praktischer Sozialarbeit und Erwachsenenbildung. Angesichts des Auftrags, allen Menschen das Mitkommen in der beschleunigten Lebens- und Arbeitswelt zu ermöglichen, sollten beide Disziplinen stärker zusammen gehen: Die Erwachsenenbildung muss sich der Sozialarbeit öffnen, und die Sozialarbeit muss sich als erwachsenenbildnerisch durchdrungen verstehen.
Das Konzept „Supportstrukturen“ gewinnt für die Praxis an Bedeutung. Es reagiert auf die aktuelle staatliche Zurückhaltung in der Weiterbildungspolitik ebenso wie auf die Tatsache, dass ein sich selbst überlassener, rein ökonomischen Zwängen gehorchender Weitbildungsmarkt dem Entwurf einer „lernenden Gesellschaft“ entgegen stehen würde. Der Netzwerkansatz des Konzeptes wird zur Alternative zu Markt und Staat. An aktuellen Beispielen bestehender Netzwerke zeigen die Autoren, in welche Richtung…
Ansätze und Lösungsstrategien von Finanzierungsproblemen der Weiterbildung bekommen im Zusammenhang des lebenslangen Lernens prinzipielle Bedeutung für die Zukunft. Auf dem zweiten DIE-Forum im Dezember 1999 wurden die Probleme der Bewertung von Weiterbildung, der unterschiedlichen Gerechtigkeitsprinzipien und Finanzierungsmodelle von unterschiedlichen Perspektiven her analysiert: Ein spannender Überblick über eine folgenreiche Fragestellung.
Das Handeln und Entscheiden von Praktiker/innen/n der Erwachsenenbildung kann (und muss) nicht nur im Blick auf die Qualität ihrer Dienstleistungen, sondern auch unter ethischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Folgt man John Erpenbeck (2010), so sind ethische Fragen in mehrfacher Hinsicht bedeutsam für die Erwachsenenbildung. Sie betreffen u.a. den moralischen Gehalt des in der Erwachsenenbildung vermittelten und erworbenen Wissens und Könnens, das moralische Verhalten der Lehrenden und Lern…
Die „grüne Reihe“ des DIE stellt Fachkräften in der Erwachsenenbildung bewährtes Handlungswissen, aktuelle Themen und in anderen Bereichen erprobte, didaktische Methoden vor. Die Bände sind aus der Perspektive des Handlungsfelds konzipiert, vermitteln anwendungsorientiertes Rezeptwissen und setzen Handlungsstandards, die sich am Stand der Forschung orientieren. Sie sollen zur Kompetenz- und Qualitätsentwicklung in der Praxis der Erwachsenenbildung beitragen.
Mit ihrer Reform zum »Kontinuierlichen Lernen« hat die finnische Regierung Instrumente zur weitreichenden Anerkennung non-formal erworbener Kompetenzen geschaffen. Der Autor schildert die Entwicklungen zum kompetenzbasierten Lernen in der finnischen Erwachsenenbildung und gibt einen Einblick in Voraussetzungen und Vorteile dieser Anerkennungspraxis.
Studiengänge der Erwachsenen- und Weiterbildung bereiten Studierende auf die Breite erwachsenenpädagogischer Tätigkeiten vor: Lehre ist nur ein erwachsenenpädagogisches Thema unter vielen. Diese Schwerpunktsetzung empfiehlt sich sowohl in professionstheoretischer als auch in berufspraktischer Hinsicht.