Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die Bedarfsanalyse thematisiert die Frage, welcher Vernetzungsbedarf zwischen Forschung und Praxis in der Erwachsenenbildung besteht und von welchen Voraussetzungen für eine Vernetzungsplattform im Internet ausgegangen werden muss.
Während die Autoren die Frage nach der Differenzierung von Weiterbildungsinstitutionen und Weiterbildungsinteressen nachgehen, versuchen sie gleichzeitig sich einer neuen Definition von Erwachsenenbildung zu nähern.
Ubuntu ist ein Konzept des gemeinwesenorientiertem kultursensiblem Lernens. Es nimmt die afrikanischen Traditionen des Lernens auf und ist auf die Errichtung prosozialer Gemeinschaften fokussiert. Genutzt werden sollen dabei die Ressourcen, die jeweils lokal zur Verfügung stehen und ein nützliches Lernen ermöglichen. Das Konzept wird von antikolonialen Intellektuellen seit Anfang der 1980er Jahre vertreten.
Der Beitrag thematisiert die Bedeutung der Kategorie Geschlecht für theoretische Grundlagen didaktischer Ansätze in der Erwachsenenbildung. Strukturelle Geschlechterverhältnisse ebenso wie soziale geschlechterbezogene Konstruktionen prägen die Erwachsenenbildungsforschung, die Institutionen, die Bildungssituationen, das Bildungsverständnis sowie die am Bildungsgeschehen beteiligten Personen und ihre LebensweIten. Diese Ausgangsbedingungen erfordern Standortbestimmungen der Erwachsenenbildung in…
Die Moderne ist ein Paradox, weil in ihr nur noch die permanente Veränderung sicherstellt, daß alles beim alten bleibt. Wenn die technischen und sozialen Veränderungen dazu beitragen, daß die Qualifikationen immer schneller veralten, dann hat die Erwachsenenbildung ihren zentralen Platz gesellschaftlicher Verantwortung in der Moderne zugewiesen bekommen. Die Lernzumutung trifft heute die Individuen im gleichen Maße wie die Organisationen. Alle wollen lernen, beraten, supervidiert oder therapier…
Der Beitrag vermittelt Einblicke in den gesellschaftlichen Stellenwert betrieblicher Weiterbildung und über die Theoriediskussion zu diesem Aspekt der Erwachsenenbildung in der freien Volksbildung während der Weimarer Republik.
Kunst ist in Adornos Verständnis funktionslos – und gerade deshalb in der Lage, besondere ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen. Eine Kunstpädagogik im Anschluss an Adorno kann, so der Autor, nicht nur zu einem kritischen Blick auf die Wirklichkeit befähigen, sondern auch als Teil politischer Bildung verstanden werden.
Der ästhetische Zugang zur Welt und zu Sachverhalten kann als Teil der Erkenntnisgewinnung angesehen werden. So verstanden, kann ein ästhetischer Zugang in Lehr-/Lernsituationen genutzt werden, um sich ein Urteil über Probleme und Sachverhalte zu bilden bzw. moralische Urteilsfähigkeit zu entwickeln.