Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Im Kontext von Konfliktbearbeitung haben Kommunikationsstrategien eine große Bedeutung. In dieser Tradition steht der Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation, der auf Marshall B. Rosenberg zurückgeht. Der Beitrag ruft diesen Ansatz in Erinnerung und erläutert sein Potenzial für Konfliktbearbeitung und persönliches Wachstum. Dabei legt er besonderes Gewicht auf die Schärfung des Blicks für sprachliche Muster, die in Konfliktsituationen kommunikativ eingesetzt werden. Diese können aktiv verändert w…
Der Autor skizziert eingangs die unterschiedlichen Ebenen, auf denen sich Konflikte ereignen können, bespricht daran anknüpfend die positiven und negativen Auswirkungen derselben und erarbeitet vor diesem Hintergrund eine eigene Konfliktdefiniton. Im Anschluss daran zeigt er die Bandbreite an Methoden der Konfliktbearbeitung auf, leitet daraus eine allgemeine Vorgehensweise anhand von sechs Schritten auf und schließt mit einem Handlungsmodell, das sich an den Eskalationsstufen des Konflikts ori…
Betriebsräte tragen viele Konflikte aus. Dieser Aufsatz geht der Frage nach, wie Betriebsräte sich ihr Wissen und ihre Kompetenzen für den Umgang mit sehr unterschiedlichen Konfliktsettings aneignen und welche Bedeutung Veranstaltungen in Bildungseinrichtungen für Betriebsräte dabei einnehmen. Der Frage wird nachgegangen, indem die Autorin ihre Forschungsergebnisse zum Lernen in betrieblichen Konflikten mit Entwicklungen in der pädagogischen Praxis in Bildungsstätten für Betriebsräte verknüpft
Auf Grundlage der PIAAC-Ergebnisse attestieren die Autoren dem deutschen Ausbildungssystem internationale Wettbewerbsfähigkeit und widerlegen den Vorwurf mangelnder Ausbildungsreife deutscher Auszubildender. Gleichzeitig kritisieren sie die Rekrutierungspraxis von Betrieben, die von einer zunehmenden Akademisierung und Ausgrenzung bestimmter Bewerbergruppen gekennzeichnet sei.
Der Beitrag setzt sich kritisch mit PIAAC und seinen Zielen auseinander. Er untersucht, inwieweit PIAAC Hinweise auf ungenutztes Kompetenzpotential, Verbesserungsbedarfe im Kompetenzerwerb und der -vermittlung aufzeigt. Ebenso wird die theoretische und methodische Fundierung der Studie analysiert. Dabei werden Probleme und Mängel der PIAAC-Studie aufgedeckt und Lösungsvorschläge geboten.
PIAAC zeigt die Defizite in den Grundkompetenzen der erwachsenen Bevölkerung auf. Um dieses Problem, das auch den Arbeitsmarkt betrifft, zu bewältigen, plädiert die Autorin für die Einrichtung eines Bundesamts zur Grundbildungssicherung. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Arbeitssuchende sowie prekär Beschäftigte erhalten dort die Chance, vom Bund finanzierte Weiterbildungskurse zu besuchen.