Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Im Rahmen des Dissertationsvorhabens wurde untersucht, welchen Beitrag eine sozialraumorientierte Forschungsperspektive zum Verständnis der (Nicht-)Teilnahme an organisierter Weiterbildung sogenannter „bildungsferner Gruppen“ leisten kann. Die sozialraumorientierte Perspektive bestimmt sowohl den theoretischen als auch den methodischen Rahmen der Untersuchung. Als Teilstudie des Projektes „Lernen im Quartier – Bedeutung des Sozialraums für die Weiterbildung“ (LIQ) am Deutschen Institut für Erwa…
Hans Georg Rosenstein beschreibt Ziele und Prioritäten der erneuerten europäischen Agenda für die Erwachsenenbildung, die 2011 vom Europäischen Rat entschlossen wurde. Dabei wird die Rolle der europäischen Kommission ebenso in den Blick genommen wie die Instrumente und das Budget zur Umsetzung der Agenda. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Einordnung des neuen EU-Programms für die allgemeine und berufliche Bildung: »Erasmus für alle«.
Der Aufbau von einrichtungs- und bildungsbereichsübergreifenden kooperativ vernetzten Bildungsstrukturen ist ein zentraler strategischer Ansatzpunkt zur Förderung des Lebenslangen Lernens. So sind in Deutschland in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Entwicklung von lokalen Bildungsnetzen, Lern- und Bildungszentren, Weiterbildungsverbünden bis hin zu Lernenden Regionen initiiert und umgesetzt worden. Insbesondere öffentliche Weiterbildungseinrichtungen sind dauerhaft vor die Aufgabe…
Seit Mitte Oktober 2010 liegen die Daten des deutschen Adult Education Survey (AES) vor. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt liefert Daten zur „Weiterbildungsbeteiligung 2010“ in Deutschland und im Trend seit 2007 bzw. 1979. Anlässlich der Veröffentlichung des Schlussberichts traf sich DIE aktuell-Redakteur Thomas Vollmer mit Frauke Bilger, Projektleiterin bei TNS-Infratest, zum Interview. Sie diskutierten die wichtigsten Ergebnisse. Der Schlussbericht ist…
Wie hängen körperliche und geistige Haltung zusammen, wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Im Rückgriff auf Brecht und das Habitus-Konzept Bourdieus erläutert der Autor die Zusammenhänge – die gesellschaftlichen Verhältnisse immer im Blick.
Die Ästhetik eines Raums beeinflusst die Art und Weise, wie wir ihn nutzen. Das gilt auch für Lernräume, deren Ästhetik Ausdruck einer Idee von Bildung und Lernen sein kann. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise zu verschiedenen Lernorten.
Die Teilnahme an sozialen Bewegungen kann Bildungsaufstiege fördern und Bildungswege stabilisieren. Zu diesem Schluss kommt Ingrid Miethe nach der Durchführung einer Studie mit 85 biografisch-narrativen Interviews mit erfolgreichen Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern. Im Beitrag werden fünf Aspekte vorgestellt, die die Verbindung von Bewegungsengagement und Bildungsaufstieg verdeutlichen.