Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Organisationen kommunizieren v. a. über Sprache nach außen. Anhand von Beispielen aus der vhs-Praxis zeigt die Autorin, wie Bildungseinrichtungen auch sprachlich inklusiver werden können – um sich damit dem Versprechen einer »Bildung für alle« zu nähern.
Hans Tietgens hat die Geschichte der deutschen Erwachsenenbildungswissenschaft maßgeblich geprägt, als Wissenschaftler ebenso wie als langjähriger Leiter der Pädagogischen Arbeitsstelle des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Die vorliegende Publikation widmet sich der Genese und Wahrnehmung seiner wissenschaftlichen Arbeiten. Zugleich beleuchtet der Band sein Engagement für die Erwachsenenbildungspraxis. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche seiner Arbeiten in welchen Forschungsfeldern der Er…
Fluchterfahrungen sind für viele Betroffene kritische Lebensereignisse. Entscheidend für die innere Bewältigung ist, einordnen zu können, was ein Ereignis kritisch für die eigene Biographie macht, was die Folgen sein können und wie nach der Erschütterung und oftmals Verzweiflung ein konstruktiver Umgang mit den Erinnerungen an das Ereignis möglich wird. Was kann die Erwachsenenbildung leisten, um geflüchtete Menschen zu unterstützen? Welche Haltung und welche Unterstützungsstrukturen die Lehre…
Die Fähigkeit, sich in der jeweiligen Landessprache mündlich und schriftlich zu verständigen, gilt als eine unverzichtbare Voraussetzung für Teilhabe am öffentlichen und beruflichen Leben. Die Erwachsenenbildung sieht sich vor diesem Hintergrund auch in Deutschland nicht erst aktuell mit großen Herausforderungen konfrontiert. Denn neben der Vermittlung von Sprachkenntnissen an Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete und Vertriebene, die Deutsch als Erst- oder Zweitsprache erlernen, wurde u…
Der Tod ist zentraler Bestandteil unseres Lebens, aber unser Umgang mit ihm ist oftmals destruktiv. Der Beitrag zeigt den problematischen Umgang mit Tod und Todesangst auf und argumentiert, dass Erwachsenenbildung helfen kann, einen produktiveren Umgang mit dem Tod und der eigenen Sterblichkeit zu finden.
Familienbildung ist im Spannungsfeld von Erwachsenenbildung und Sozialer Arbeit angesiedelt. In diesem Beitrag werden die daraus erwachsenden Konfliktfelder nachgezeichnet, aber auch Möglichkeiten der gegenseitigen Ergänzung der beiden Bereiche zu einem aufeinander abgestimmten System der Familienarbeit aufgezeigt.
Die Textsammlung vermittelt einen biografieorientierten Rückblick auf über 40 Jahre Erwachsenenbildung. Die Beiträge aus den Jahren 1972 bis 2016 beziehen sich auf bildungspolitische und lerntheoretische Aspekte aus Theorie und Praxis. Themen wie Finanzierung, Curriculumentwicklung, Bildungsforschung und Evaluierung werden ebenso behandelt wie Bildung für Migranten, Dropout oder Museumsbildung. Jeder Text spiegelt die persönliche Position des Autors, ermöglicht aber auch einen Blick auf die his…
Obwohl sich im Handeln von Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildnern ethische Probleme unausweichlich stellen, hat die Erwachsenenbildung bisher keine Berufsethik ausgebildet, die ihnen Orientierung bietet und ihnen dabei hilft, ihr Handeln vor anderen und vor sich selbst zu legitimieren. Als mögliche Strategie zur Intensivierung des berufsethischen Diskurses schlägt der Autor eine wechselseitige Bezugnahme der Debatten um Berufsethik und Professionalisierung vor.
Im Zentrum des Beitrags steht der Umgang mit Wertkonflikten in Lehr-Lern-Situationen der Erwachsenen- und Weiterbildung vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen. Anhand der Darstellung und Interpretation eines Fallbeispiels aus einem Integrationskurs werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Lehrende auf ein pädagogisch angemessenes und ethisch begründetes Handeln vorbereitet werden können.