Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Dieser Beitrag diskutiert die Bedeutung des lebenslangen Lernens als Basis für eine nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene, stellt das UNESCO-Konzept »Lernende Stadt« vor und stellt heraus, wie wichtig es ist, den Aufbau von »lernenden Städten« beizubehalten und zu fördern.
Ausgangspunkt des Beitrags ist eine Betrachtung der Begriffe „Weiterbildung“ und „Kompetenzentwicklung“. Darüber hinaus wird unter Bezug auf die Anerkennung informell erworbener Kompetenzen das Leitbild des „Lebenslangen Lernens“ in seiner bildungspolitischen Bedeutung näher beleuchtet und auf ausgewählte Beispiele aus der europäischen Bildungspraxis Bezug genommen. Zentrale Annahme ist, dass eine Kompetenzentwicklung als integrativer Bestandteil von Weiterbildung auf Basis einer systematische…
Rohs/Käpplinger zeigen auf, dass der Lernberatungsbegriff – ähnlich wie früher der Schlüsselqualifikationsbegriff – aktuell eine Entgrenzung erfährt. Er ist eine Art „Omnibus“, in dem die unterschiedlichsten Protagonisten und Konzepte Platz finden. Nichtsdestotrotz lassen sich aufschlussreiche Gemeinsamkeiten und Traditionslinien in der Begriffsverwendung in der Weiterbildungslandschaft ausmachen, die bis zu Schulenberg in die 1960er und 1970er Jahre zurückreichen. Lernberatung scheint insgesa…
Das Konzept „Supportstrukturen“ gewinnt für die Praxis an Bedeutung. Es reagiert auf die aktuelle staatliche Zurückhaltung in der Weiterbildungspolitik ebenso wie auf die Tatsache, dass ein sich selbst überlassener, rein ökonomischen Zwängen gehorchender Weitbildungsmarkt dem Entwurf einer „lernenden Gesellschaft“ entgegen stehen würde. Der Netzwerkansatz des Konzeptes wird zur Alternative zu Markt und Staat. An aktuellen Beispielen bestehender Netzwerke zeigen die Autoren, in welche Richtung…
Der Autor identifiziert Widerstände gegen Lernen als strukturelle Folge pädagogischer Intentionalität in der Erwachsenenbildung. Er analysiert Formen der Lernverweigerung, die als selbstbestimmtes Lernen gedeutet werden können, als legitime Antwort auf bevormundende Lernzumutungen. Die persönliche Entscheidung zwischen Lernen oder Nicht-lernen berührt eine metakognitive Ebene des Lernens, die ihrerseits der lernförderlichen Unterstützung bedarf.
Die Autorin beschreibt das Projekt 'Wege zum selbstorganisierten Lernen'. Ziel des Projektes ist es, Konzepte für die Umsetzung des Ansatzes der Selbstorganisation in Erwachsenenbildungsprozessen zu entwickeln und zu erproben.
Die Beiträge beschäftigen sich mit der Frage, welche Wirkung und Auswirkung Kommunikation im Lernprozess von Erwachsenen hat. Dabei wird auf vor allem auf erwachsenenpädagogische Methoden eingegangen.