Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die erste Ausgabe der Quartalszeitschrift REPORT enthält die Dokumentation der Fachtagung der Kommission Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft aus dem Vorjahr. Die Fachtagung des vergangenen Jahres fand im Herbst unter der Federführung der neuen Sprecherin der Kommission, Christine Zeuner, an der Universität Flensburg statt und war dem Thema Milieus, Arbeit, Wissen: Realität in der Erwachsenenbildung gewidmet. In diesem Band werden die Vorträge aus fünf Arbei…
Seit den 90er Jahren bestimmen „Organisation“ und „Entwicklung“ als Leitkategorien den Erwachsenenbildungsdiskurs. Neu ist, daß diese hier in ihrem Verweisungszusammenhang diskutiert werden. Die Frage nach der lernförderlichen Organisation von Weiterbildung kommt nicht ohne Rekurs auf die Entwicklungsrichtung von Bildungsprozessen aus: Welche individuellen Entwicklungsbedingungen ermöglichen selbstorganisiertes Lernen, und welche Organisationsformen fördern die lernende Organisation? Die Au…
Die veränderten Anforderungen der Betriebe an ihre Arbeitnehmer bringen neue Muster der Erwerbsverläufe mit sich. Hans Pongratz macht mit seiner These vom Arbeitskraftunternehmer deutlich, dass zunehmend Fähigkeiten wie Selbst-Kontrolle, Selbst-Ökonomisierung und Selbst-Rationalisierung gefragt sind. Damit einher gehen Fragmentarisierungs- und Biografisierungstendenzen von Erwerbsverläufen. Erwachsenenbildung muss daher Konzepte entwickeln, die dabei unterstützen, den eigenen Lebensverlauf deut…
Mit den pluralen Formen des Lehrens und Lernens hat sich Johannes Weinberg, dem diese Buch gewidmet ist, immer wieder in Forschung, Praxis und Politik der Erwachsenenbildung beschäftigt. Seinen weitgespannten Interessen folgend geht es in den Beiträgen dieses Buches um aktuelle Fragen der Hochschuldidaktik, der Erwachsenenbildungsforschung, der bildungspolitischen Zukunft von Erwachsenenbildung. Dabei spielt das Einbeziehen von Bezugswissenschaften wie der Psychologie, der Soziologie, der Philo…
Der Beitrag würdigt Hatties Metastudie »Lernen sichtbar machen« aus praktischer Perspektive, insbesondere auch aus Sicht der Fortbildung von Kursleitenden in der Erwachsenenbildung. Anschlussfähig erscheinen dem Autor v.a. Hatties Ergebnisse zur Lernwirksamkeit der Lehrperson. »Exzellente Lehrende« seien sich ihres Lehrhandelns bewusst und richteten ihr Lehrhandeln nach der Logik des Lernens aus. An zwei Beispielen wird erläutert, welche Maßnahmen eine hohe Effektstärke auf Lernen haben und w…
Dieser Aufsatz unternimmt den Versuch einer strukturlogischen Rekonstruktion didaktischen Handelns in der Erwachsenenbildung. Didaktik wird als eine spezifische Praxis mit einer immanenten Eigen-Logik aufgefasst. Damit ist eine Perspektive eröffnet, um relevante Aspekte erwachsenengerechter Didaktik zu identifizieren. Diese ergeben sich nicht nur aus der Aufklärung sachlogischer Gelingensbedingungen des Lernens im Erwachsenenalter, sondern auch aus strukturlogisch bedingten Herausforderungen h…
Der Beitrag klärt darüber auf, welche Wege Erwachsene einschlagen können, um ein reflexives Verhältnis zur Zeit zu erlernen und es dabei nicht bei einer zweckrationalen Verbesserung ihres Zeitmanagements zu belassen. Zunächst beschreibt sie in Anlehnung an Holzkamp, welcher Art ein solches »Lernen der Zeit« sein müsste, bevor sie aus österreichischer Perspektive geeignete Lernmöglichkeiten benennt, die sie v.a. in Büchern, aber auch in Vortragsveranstaltungen und Aktivitäten einschlägiger Verei…
Beamerfolien, Powerpointpräsentationen, Flipcharts, Collagen, Mindmaps - um Lerninhalte zu visualisieren, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Der lernfördernde Einsatz solcher Methoden setzt jedoch die Kenntnis kontextuell angemessener Einsatzmöglichkeiten und gelungener Gestaltung voraus. Der Praxisband erklärt, wann welche Visualisierungsmöglichkeiten - besonders in der Weiterbildung - lernförderlich sein können. Neben didaktischen Grundprinzipien und dem Rollenverständnis von Lehrenden…
Unter Concept Maps versteht man zweidimensionale Strukturdarstellungen von Wissen oder Informationen in Form eines Netzwerkes. Der Beitrag erläutert das Prinzip Concept Map, auch in Relation zur Mind Map, und fasst Ergebnisse der Lern-Lern-Forschung zu deren Einsatz zusammen. Die Leser/innen erfahren, zu welchen Zwecken Consept Maps eingesetzt werden können (z.B. Wissensdiagnostik), wie ihre Lernwirksamkeit eingeschätzt wird und welche Faktoren diese erhöhen können.