Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Lebenslanges Lernen als bildungspolitisches Primat setzt eine Flexibilisierung von Lernorten und Lernwegen im Sinne bedarfsorientierter Arrangements voraus. Die in Zukunft prognostizierbaren steigenden Qualifikationsanforderungen im Beschäftigungssystem rücken die Hochschulen als Lernort in den Mittelpunkt, wobei sich akademische Lernangebote angesichts des drohenden Bevölkerungsrückgangs neuen Zielgruppen öffnen sollten. Dieser Beitrag widmet sich der wissenschaftlichen Weiterbildung und nimmt…
Vorgestellt werden Überlegungen zu einer durch den gesellschaftlichen Wandel entstehenden postakadernischen Wissenschaft und den Anforderungen an selbstgesteuertes Lernen in der Zukunft.
Hinter jedem geschlechtsneutral behandelten Phänomen verbergen sich potentiell Akte sozialer Benachteiligung. Diese Erkenntnis der Geschlechterforschung greift mit Zeitverzögerung auch auf die Erwachsenenbildung über. Die Kategorie des Geschlechts gewinnt an didaktischer Brisanz. Was bisher fehlt, ist eine geschlechtsbewusste Selbstreflexion innerhalb des pädagogischen Feldes. Der Band dokumentiert eine Tagung, die Gelegenheit bot, sich mit geschlechtsbezogenen Konstruktions-Prozessen von Bild…
Die Individualisierung des Lernens (Selbstgesteuertes Lernen) und das schnelle Veralten von Wissen erfordern neue Lernarchitekturen. Sie sind im Wesentlichen geprägt von den Neuen Medien. Der räumliche und zeitliche Lernzusammenhang zwischen Menschen wird abgelöst von virtuellen Lernwelten. Genau davon kann die Erwachsenenbildung profitieren, indem sie den Lernenden neue Wege anbietet und einen breiten Rahmen für Zielsetzung, Intensität oder Ausgestaltung des Lernprozesses ermöglicht. Jedoch wa…
In diesem Band liegen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des bekannten BMBF-Programms vor. Als dessen Halbzeitbilanz werden anhand von acht Untersuchungsfeldern innovative Ansätze und strukturelle Schwächen identifiziert: (1) Netzwerkbildung und -struktur, (2) Übergänge, (3) Information und Beratung, (4) Qualitätsmanagement, (5) Neue Lernkulturen, (6) Beteiligung und Marketing, (7) Beschäftigungsfähigkeit sowie (8) Transfer. Damit liegt erstmalig eine bundesweite empirische Unters…
Der Beitrag lotet die Chancen der Nutzung des gerontologischen Datensatzes der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE) für bildungsbiografische Analysen aus. Das Altern selbst zu lernen erscheint dabei als zentrale Analysekategorie. Der Beitrag nimmt Stellung zu aktuellen Debatten um Bildung im Alter und problematisiert deren sozialpolitisch-aktivierende und programmatisch ausgerichtete Fokussierung. In einem zweiten Schritt wird erläutert, inwiefern für die offene Fr…
Die Autorin präferiert den Begriff des »Nachhaltigkeit Lernens« gegenüber der »Bildung für nachhaltige Entwicklung«, weil sie darin die zahlreichen nicht-institutionalisierten Lernvorgänge eingeschlossen sieht. Die UN-Dekade stellt Herausforderungen für eine Vielfalt an Lernorten, Akteuren und Zielgruppen dar. Den Chancen der Dekade stellt sie einige soziale, v.a. aber individuelle Barrieren gegenüber, die das Lernen von Nachhaltigkeit erschweren: Neben Werthaltungen und Emotionen spielen hier …