Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
In diesem einleitenden Beitrag wird zunächst in Stichworten die Geschichte der bildungssoziologischen Erwachsenenbildungsforschung in Deutschland rekonstruiert. Die aktuelle Diskussion zu sozialen Exklusion/Inklusion wird hier skizziert und in folgenden Beiträgen dieses Heftes vertieft. Im abschließenden Kapitel dieses Beitrags werden Ergebnisse einer bildungsbiographischen Studie dargestellt. Dabei zeichnen sich neun Typen der Weiterbildungsbeteiligung und Lernaktivität ab.
In jüngster Zeit ist die Akzeptanz von Statistik im Bildungsbereich gestiegen. Nicht zuletzt als Konsequenz der Veröffentlichung internationaler Vergleichsstudien wie TIMSS und PISA wird statistischen Erhebungen wieder größere Beachtung geschenkt, da sie doch einige unbekannte Fakten ans Licht gebracht haben. Alexandra Ioannidou bereitet den gegenwärtigen Stand der Statistikbemühungen im Weiterbildungsbereich auf und spezifiziert den Gewinn für die Einrichtungen.
In den Industrieländern Europas und Nordamerikas sowie in Japan führt der demografische Wandel zur Alterung der Bevölkerungen. In diesen Ländern hat sich ein Diskurs über die bessere Nutzung der Potenziale älterer Menschen entwickelt, in dem die Weiterbildung und das lebenslange Lernen eine besondere Rolle einnehmen. Dieser Beitrag thematisiert Perspektiven des internationalen Vergleichs und skizziert Konzepte des Lebenslangen Lernens im höheren Lebensalter anhand der Weiterbildungssituation äl…
Der Beitrag referiert Experteneinschätzungen zu Chancen und Risiken des aktuellen DQR-Prozesses aus Volkshochschul-Sicht. Die sieben Experten aus Deutschland und Österreich, die im Projekt EU-Transfer befragt wurden, setzen sich vor allem mit der Fokussierung auf formales Lernen kritisch auseinander. Der Perspektivwechsel zur Lernergebnisorientierung kann Impulse für die Programmplanung geben, erfordert aber auch neue Kompetenzen des Weiterbildungspersonals.
Die Transformation des Wohlfahrtsstaats führt auch zu einer Veränderung der beruflichen Profile in der Weiterbildung. Dies zeigt sich u.a. in Tendenzen der De-Professionalisierung, etwa in Form einer (Wieder-)Unterordnung erwachsenenpädagogischer Berufsrollen und Tätigkeiten unter die Logiken der Verwaltung, des Markts, des Rechts oder anderer Professionen oder in einer Substitution von Professionalität durch Verfahren und Manuale. Gleichzeitig finden sich Anzeichen dafür, dass die durch den St…
Bildungstechnologie, so Isabell Grundschober im Stichwort, sollte didaktisch so ausgerichtet und eingesetzt werden, »dass Lernprozesse unterstützt werden und die Lernenden ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in konkreten Situationen besser einsetzen können.« Neben Beiträgen zur Qualitätsfrage von digitalen Technologien (Schmidt-Hertha), zur Situation der EdTech-Branche (Schmid), zur Professionalisierung der Bildungstechnologie (Weinberger & Niegemann) und zur Zukunftstechnologie Blockc…
Aktuelle Diskurse zur Steuerung des Bildungswesens klammern den Bereich der Weiterbildung bislang größtenteils aus. Auch beziehen sich die Steuerungsdebatten weitgehend auf die internationale und nationale Ebene, der Blickwinkel und die Bedeutung der Kommunen beim Managen von Bildung spielt in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Anknüpfend an das Governance-Konzept zeigt der nachfolgende Beitrag die Steuerungsrelevanz von Weiterbildung aus kommunalem Blickwinkel auf und beleuchtet die…
Die Fülle der Informationen, die das Internet für jeden zur Verfügung stellt, macht es immer schwieriger, gezielt auszuwählen und zu bewerten. Für den Bereich des Bildungs- und Weiterbildungswesens gibt es nun den „Deutschen Bildungsserver“. Nutzer und Anbieter von Weiterbildungen und Forschende im Weiterbildungsbereich finden hier einen komfortablen Zugang zu Web-Adressen. Der Bildungsserver sammelt Informationen und bündelt sie nach Kriterien.