Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Bildungsberatung wird immer stärker in kommunale Bildungsstrategien eingebunden. Dabei ist die Praxis von Bildungsberatung ebenso divers wie die berufliche Herkunft der Beratenden. Wie ihr Selbstverständnis aussieht, welche Gemeinsamkeiten in der Beruflichkeit trotz der Diversität der Beratenden bestehen und inwiefern eine weitergehende Vernetzung der Beratungsakteure sinnvoll ist, zeigt eine Studie der Universität Duisburg-Essen zur Bildungsregion Duisburg.
Zur Erklärung des Weiterbildungsverhaltens Einzelner werden häufig soziodemografische, betriebs- und beschäftigungsbezogene Daten herangezogen. Obwohl Weiterbildungsbedarfe häufig unmittelbar im Arbeitskontext entstehen, konnten – nicht zuletzt aufgrund der vorhandenen Datenlage – tätigkeits- und arbeitsplatzbezogene Merkmale seltener berücksichtigt werden. Auf der Grundlage einer repräsentativen Befragung von rund 20.000 Erwerbstätigen im Jahr 2006 ist dies jedoch möglich. Die nachfolgenden mu…
Der Beitrag befasst sich mit dem Zusammenhang von Lernen im Erwachsenenalter und der sozialen Anerkennung dieses Lernens. Den Überlegungen liegt die Theorie von Honneth zugrunde, der das Streben nach Anerkennung als eine der zentralen Dimensionen der menschlichen Entwicklung betrachtet. Der Beitrag basiert auf einer unter Studierenden von Fernstudiengängen an der Hochschule Olsztyn durchgeführten Untersuchung. Die erwachsenen Studierenden äußern häufig eine tiefe Zufriedenheit, die aus der Erfa…
Das Heft dokumentiert die Beiträge der Jahrestagung 2002. Neben dem Einführungsvortrag sind die Referate aus den folgenden Arbeitsgruppen vertreten 1: Weiterbildungspolitik 2: Politische Bildung 3: Erwachsenenbildung und Öffentlichkeit 4: Geschichte der Erwachsenenbildung - eine Geschichte der Demokratie? 5: Relation zwischen politischer Jugendbildung und Erwachsenenbildung
Jüngste Wahlerfolge für die Ränder des politischen Spektrums lassen eine stärker werdende Polarisierung der Gesellschaft vermuten. Viele Menschen halten dies für eine Krise der Demokratie. Dr. Linus Westheuser, Mitautor der »Triggerpunkte«-Studie, plädiert dafür, den Blick auf die Mitte der Gesellschaft zu richten. Redakteur Jan Rohwerder sprach mit ihm über politische (Selbst-)Exklusion und warum Streit für eine Demokratie wichtig ist.
In diesem Beitrag wird das Kompetenzstufen-Modell der PISA-Studie auf den Gegenstandsbereich Fußball übertragen. Die Autoren definieren fünf Kompetenzstufen einer Fußball-Literacy als Grundlage für ein Erwachsenenbildungs-Curriculum. Anlass für den Beitrag ist die Ausrichtung der Fußball-Weltmeiserschaft im PISA-Verlierer-Land Deutschland. Wenigstens in Sachen Fußball-Wissen soll die Bevölkerung gut gerüstet sein.
Mit einer Gastprofessur kam die Idee über den Atlantik: Paul Bélanger aus Montreal versammelte an der Universität Duisburg-Essen Fachleute der Weiterbildung zu einer Konferenz über die »Intimacy of learning – a social issue«. Einige der Beiträge bilden den diesmaligen Themenschwerpunkt. Eine vorsichtige Annäherung, denn die Übersetzung bleibt schwierig. Die deutsche Konnotation von Intimität als »Tabubereiche betreffend« schwingt im Englischen so nicht mit. Die DIE-Redaktion hat sich entschiede…
Ausgehend von dem Befund einer Skepsis gegenüber der Implementierung von Qualitätsmanagement im Bildungsbereich formuliert der Autor eine These, die einen Zusammenhang von Bildung, Wissen und Qualitätsmanagement herstellt.