Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Schien Anfang des Jahres die Einführung eines Mindestlohns für Weiterbildnerinnen und Weiterbildner greifbar nahe zu sein, so sind die Karten mit Amtsantritt der neuen Regierungskoalition neu gemischt. FDP und weite Teile der Union halten gesetzliche Mindestlöhne für marktwirtschaftlich falsch, weil am Ende Arbeitsplätze verloren gingen. SPD, Linke und, mit Einschränkungen, Grüne vertreten demgegenüber die Auffassung, eine staatliche Regulierung sei erforderlich, da der Markt alleine in vielen …
Der vorliegende Beitrag entstand anlässlich des Kolloquiums für Hans Tietgens im Oktober 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin. In Gesprächsform greifen Karin Dollhausen und Christina Müller die von Tietgens im Jahr 1982 eröffnete Perspektive und Argumentation zur Angebotsplanung interpretativ auf und stellen sie zur Diskussion.
In diesem Artikel geht es um die Beschreibung eines Versuchs, der dazu dienen soll, herauszufinden, welche Lehrmethoden in sogenannten „Alphabetisierungs-DaZ-Kursen“ für Deutschlerner/innen, die keine Kenntnis des lateinischen Alphabets haben, besonders geeignet sind. Sieben verschiedene Lehrmethoden werden in vier verschiedenen Kursen so verglichen, dass jeweils ein Lehrstoff in einem Kurs mit der einen und im Parallelkurs mit der anderen Methode vermittelt wird, für den jeweils nächsten Lehrs…
Die Sozialintegrative Alphabetisierungsarbeit greift Handlungsansätze der Integrativen Erwachsenenbildung und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit auf und konkretisiert sie für die Arbeit mit funktionalen Analphabeten. Sozialintegrative Alphabetisierungsarbeit koordiniert unterschiedliche Handlungsprozesse, die Schriftsprachfähigkeiten spezifisch thematisieren: Lernangebote, Ansprache und Beratungsprozesse und die Zusammenarbeit von Institutionen in Netzwerken. Durch eine bundesweit reprä…
Es ist modern geworden, von multiplen Literalitäten zu sprechen. Daher greifen wir hier die Begriffshistorie auf und versuchen, zu einer Präzisierung beizutragen. Die Fragen, wie Schrift und Denken einerseits und Schrift und Gesellschaft andererseits zusammenhängen, sind strittig, deshalb zeichnen wir die Diskussion nach und stellen eine weitere Position zur Debatte, nämlich die Idee einer „legitimen Literalität“.