Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die Beteiligung Erwachsener am Lebenslangen Lernen entspricht bei Weitem nicht den Erwartungen, die mit dem Programm verbunden sind. Gründe dafür sind vielfältig und unterschiedlich. Unsere These ist, dass sich Erwachsene in ihren Lernaktivitäten an Lebensphasen orientieren. Die Beteiligung an institutionalisierten Lernarrangements von Weiterbildung ist demnach weniger eine Sache der Akzeptanz Lebenslangen Lernens, sondern vielmehr eine, die in Bezug auf soziokulturelle Erwartungsmuster lebensp…
Die Konfiguration international-vergleichender Forschung in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung (EB/WB) ist im letzten Jahrzehnt eng verwoben mit Einflüssen von Akteuren (inter-)nationaler Bildungspolitik und deren Agenden. Der Beitrag geht von einem weiten Verständnis international-vergleichender Forschung in der EB/WB aus, das nicht nur die Interpretation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden impliziert, sondern auch Untersuchungen zum kulturellen Interrelationsgefüge von Erscheinungsformen …
Einst galt die Zukunft als Schicksal, dem man ausgeliefert war – heute verstehen wir sie als gestaltbaren und pluralen Möglichkeitsraum. Doch das Gestalten vielfältiger Zukünfte will gelernt sein. weiter bilden fragt, welche Rolle Erwachsenenbildung dabei spielt und was für ihre eigene Zukunft wichtig sein wird.
Wie ist es dazu gekommen, dass das Land NRW im neuen Weiterbildungsgesetz öffentlich geförderte Weiterbildungseinrichtungen dazu verpflichtet, BNE-Angebote bereit zu stellen? Die Autorin zeichnet die Schritte und die Begründungen zur Verankerung von BNE nach.
Auch bei Angeboten in der Erwachsenen- und Weiterbildung wird über Fakten und Fakes gestritten. So wurde jüngst den Volkshochschulen vorgeworfen, in der Gesundheitsbildung zu viele Kurse anzubieten, deren Inhalte zu esoterisch, nicht wissenschaftlich fundiert seien und damit zur »Volksverdummung« beitrügen. In seiner Streitschrift verwahrt sich der Autor gegen diesen Vorwurf: Die Behauptung, alles Komplementärmedizinische sei »Fake«, während die Schulmedizin nur auf »Fakten« beruhe, sei kurzsic…
Trotz vielfältiger Anstrengungen der letzten Jahre, geflüchtete Menschen mit Sprach- und Integrationskursen zu versorgen, bleibt die Teilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund an Weiterbildung insgesamt unterdurchschnittlich. Es bedarf, so die Autorin, nicht nur punktueller Anstrengungen, sondern einer konsequenten interkulturellen Öffnung der Einrichtungen und Institutionen, um dies zu ändern.
Durch verschiedene Faktoren kam es in Österreich zu einer Universitätsausdehnung. Die Wiener Universität hatte eine Vorbildfunktion für diese Ausdehnung und ergriff auch die Initiative zur Einrichtung des Deutschen Volkshochschultages. Eine tragende Rolle spielte zudem Ludo Moritz Hartmann.
Anna Siemsen beschäftigte sich mit einem arbeitsbezogenen Bildungsbegriff und der doppelten Herausforderung der Frauenbildung als hauswirtschaftliche und berufsbildende Aufgabenstellung. Zwischen 1923 und 1933 war sie in vielfältigen Zusammenhängen der Erwachsenenbildung einbezogen. Ihr bedeutendster Artikel zur Erwachsenenbildung „Extensive und intensive Bildung“, indem sie ihre sozialistische Position im Richtungsstreit darlegte, erschien in der Zeitschrift „Sozialistische Bildung“ (1929).