Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Das Handeln und Entscheiden von Praktiker/innen/n der Erwachsenenbildung kann (und muss) nicht nur im Blick auf die Qualität ihrer Dienstleistungen, sondern auch unter ethischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Folgt man John Erpenbeck (2010), so sind ethische Fragen in mehrfacher Hinsicht bedeutsam für die Erwachsenenbildung. Sie betreffen u.a. den moralischen Gehalt des in der Erwachsenenbildung vermittelten und erworbenen Wissens und Könnens, das moralische Verhalten der Lehrenden und Lern…
Ausgehend von einem Lehrverständnis, welches das Studium als berufsbiographische Phase versteht, gewinnen Studieneinstieg sowie Studienausstieg als zentrale Schnittstellen dieser Phase zunehmend an Bedeutung. An den Hochschulen lassen sich zunehmend praktische Initiativen an diesen Schnittstellen beobachten; allerdings liegen kaum empirische Studien vor, die den Bedarf der Studierenden in diesen Übergangsphasen genauer betrachten. In diesem Artikel soll auf dem Hintergrund eigener Studien und E…
Lernorte werden im vorliegenden Beitrag als Angebot zur Aneignung des entsprechenden Ortes unter der pädagogischen Prämisse von Vermittlung und Aneignung verstanden. Grundlage hierfür ist ein Verständnis des sozialen Raums, der sich in den Prozessen der Platzierung und Wahrnehmung der beiden Elemente Lebewesen und soziale Güter konstituiert. Die Spezifizierung des pädagogischen Raums erweitert die zentralen Elemente des sozialen Raums um Wissen(srepräsentationen) und pädagogische Medien. Der Um…
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Die Planung von Lehr-Lern-Einheiten gehört zu den Kernaufgaben von Lehrenden in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Sie stellt eine regelmäßig wiederkehrende Anforderung dar, die es erfordert, fallbezogene Entscheidungen über die Ziele, die Inhalte, die Medien und die Sozial- und Arbeitsformen von Lehr-Lern-Prozessen mit Blick auf die avisierten Teilnehmenden sowie die organisatorischen und räumlichen Rahmenbedingungen zu treffen. Die empirische Forschung zeigt allerdings, dass u.?a. die Interd…
Sprache ist ein zentrales Medium von Kultur und Kommunikation. Bildung lehrt Sprache(n) und verwendet Sprache(n). Im Diskurs über Bildung und Spracherwerb, zumal unter den Vorzeichen des Literacy-Begriffs, dominiert ein schriftkultureller Fokus. Hier setzen wir bewusst einen anderen Schwerpunkt und nehmen das gesprochene (und gehörte) Wort in den Blick. Im »Mitreden« vollzieht sich Teilhabe – auch und gerade für die vielen Geflüchteten im Lande.