Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Der Beitrag beleuchtet die Bedeutung von Social Media für das informelle Lernen. Ausgehend von den Potenzialen, die Online-Communities, Online-Netzwerke, Blogs, Wikis u.a. für das informelle Lernen bieten, wird die kritische Auseinandersetzung und eine differenzierte Beurteilung der Nutzung für das Lernen gesucht. Dabei werden auch mögliche Konsequenzen für die Erwachsenenbildung in den Blick genommen, die sich aus der Entwicklung neuer informeller Lernmöglichkeiten im Internet ergeben.
Forschungseinrichtungen und Verbände haben frühzeitig versucht, die Folgen der Corona-Pandemie für die Anbieter der Erwachsenen- und Weiterbildung zu untersuchen und erste, wenn auch z. T. vorläufige Ergebnisse zu präsentieren. Der Autor und die Autorin haben vorhandene Studien aus dem deutschsprachigen Raum gesichtet und zentrale Ergebnisse zusammengestellt.
Was ist Bildungstechnologie, und was tun Bildungstechnologinnen und -technologen? Um diese Fragen zu beantworten, setzen sich die Autoren mit der Verortung der Disziplin Bildungstechnologie auseinander und nähern sich dem Praxisfeld durch eine Systematisierung ihrer Aufgabenfelder.
Der Begriff Lernort wurde vom Deutschen Bildungsrat 1974 in die pädagogische Fachsprache und den bildungspolitischen Sprachgebrauch eingeführt. Die von der Bildungskommission genannten Lernorte (Schule, Betrieb, Lehrwerkstatt und Studio) erhalten durch ihre unterschiedlichen pädagogischen Funktionen im Lernprozess ihre Spezifität. Zunächst im Bereich der beruflichen Bildung beheimatet wurde der Begriff später auch in der Erwachsenenbildung rezipiert. Dort gibt es eine Fülle von Lernorten, gerad…
Dargestellt wird, welche Organisationsentwicklungserfordernisse bei der Veränderung von Lernkulturen - besonders auf dem Hintergrund der Bestrebungen zu mehr selbstgesteuerten Lernen - in Weiterbildungseimichtungen auftreten können. Ferner wird gezeigt, wie ein Organisationsentwicklungsprozess zur Entwicklung neuer Lernkulturen angelegt sein kann.
Lernen, das sich unterhalb der formalisierten Bildung in offenen Kontexten vollzieht, wird in nur geringem Maße dokumentiert und selten zertifiziert. Eine weitergehende Zertifizierung dieses informellen Lernens im Sinne des Erwerbs von Berechtigungen im Bildungs- und Beschäftigungssystem ist nicht vorgesehen. Aufgrund der Individualität und Kontextbezogenheit lässt sich informelles Lernen nur über die Lernergebnisse, nicht jedoch über den Lernweg in formalen Bildungsgängen vergleichbar machen. …
Wie wenig andere Bereiche der organisationswissenschaftlichen Literatur ist die Diskussion um organisationales Lernen von „Klassikern“ dominiert. Im vorliegenden Beitrag wird, nach einer knappen Diskussion der bisherigen Theorielage zum organisationalen Lernen, auf Grundlage des „Lerndreiecks“ von Knud Illeris – ein neues Modell organisationalen Lernens vorgestellt. Es nimmt die generelle Struktur dieses Dreiecks auf und transformiert aber die zentralen Konzepte von Illeris Modell in Richtung a…
Was gilt es bei der Programmerstellung für Geflüchtete zu berücksichtigen? Die Autoren nehmen Geflüchtete als Adressaten von Maßnahmen der Erwachsenenbildung in den Blick und stellen aus einer Bildungsplanungssicht Spezifika der Lernvoraussetzungen und der Lernbedarfe der Adressatengruppe vor.
„Vom Lernen zum Lehren“? Mit diesem Titel bewusst zuspitzend weist das vorliegende Buch den Weg von einer empirisch fundierten Analyse des Lernens Erwachsener zu einem lerngerechten didaktischen Handeln in der Weiterbildung. Mit diesem „DIE spezial“ legt das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) eine im Feld lange ersehnte Zusammenschau interdisziplinärer Lern- und Lehrforschung vor. Das Buch geht zurück auf die Arbeit zweier internationaler Forschergruppen, die – initiiert vom DIE …