Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Das Projekt ENTER (eine Kooperation zwischen dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung und dem Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung der Universität Kaiserslautern) greift die Konsequenzen einer zunehmenden Digitalisierung in der Weiterbildung auf. 50 Teilnehmer/innen aus dem Bereich des pädagogischen Personals in der Erwachsenenbildung sollen berufsbegleitend eine umfassende Medienkompetenz erwerben.
Ein historischer Längsschnitt über die Bedeutung von Sprachenlernen und den Wandel im Sprachunterricht.
Begriffsklärungen und Begriffswandel rund um das Thema Sprachenlernen.
Der Autor analysiert mögliche Wechselwirkungen zwischen Fremdsprachendidaktik und Konstruktivismus. Seiner Ansicht nach liefert der Konstruktivismus keine wissenschaftlich abgesicherte Basis für ein bestimmtes Lehr-/Lernverhalten. Fremdsprachendidaktik als Erfahrungswissenschaft nutzt jedoch Erkenntnisse anderer Wissenschaften als Ideengeber und Prüfstein. Insofern hat auch der Konstruktivismus seine Bedeutung.
Die Autorin zieht eine Zwischenbilanz europäischer und deutscher Maßnahmen anlässlich des Europäischen Jahres der Sprachen und fragt, inwieweit es gelungen ist, den Wert verschiedener Kultursprachen zu vermitteln. Der Artikel geht der Frage nach, wie die Vielfalt der Sprachen in Europa und über Europa hinaus nachhaltig geschützt werden kann.
Die Regelung staatlicher Sprachförderung für Zuwanderer wirft die Frage auf, wie viel Sprachkenntnisse zur Integration notwendig sind. Yüksel Pazarkaya unterstreicht mit Beispielen aus Literatur, Theater und Alltagsleben seine These, dass Sprache ihre eigentliche Funktion, die Kommunikation, weitestgehend verloren hat. Neben und über allem muss für ihn der Migrant als Mensch und Individuum gesehen werden, denn Eingliederung ist vor allem Akzeptanz.
Welches sprachenpolitische Programm verbirgt sich hinter dem Europäischen Jahr der Sprachen? Raasch gibt Beispiele für positive und negative Folgen der Diskussion und betont den Beitrag, den Weiterbildung leisten kann. Offen ist, inwiefern Konsens besteht über das Konzept der Mehrsprachigkeit und wo Konflikte beginnen. Der Autor plädiert für eine Politik, die neben der englischen Sprache auch Mehrsprachigkeit fördert.
Prof. Dr. Harald Weinrich ist einer der profiliertesten deutschen Sprachwissenschaftler. Er ist Mitbegründer der Universität Bielefeld, begründete in München das Fach „Deutsch als Fremdsprache“ und lehrt als erster deutscher Wissenschaftler am Collège de France. Gegenüber DIE-Mitarbeiter Gerd von der Handt plädiert Weinrich für die Rehabilitierung des Begriffs „Sprachkultur“, für die lingua-franca-Englisch, sofern sie Mehrsprachigkeit nicht erdrückt und fordert von den Deutschen, selbst mehrsp…
Die kooperative Zusammenarbeit von Lehrenden in Professionellen Lerngemeinschaften (PLG en) kann helfen, professionelle Überzeugungen über das Lehren und Lernen zu entwickeln. Möglichkeiten der Implementierung von PLG en in das Feld der Erwachsenenbildung / Weiterbildung sowie ihre Potenziale für Überzeugungsveränderungen erforschen die Autorinnen in einer Nachwuchsgruppe am DIE.