Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Ausgehend von Überlegungen zum Verhältnis von Lebenslauf und Biografie werden in diesem Artikel zunächst mit einer Konzentration auf den Lebenslauf die Kontexte des Lernens näher beleuchtet, wie sie in (inter-)nationalen Studien erforscht werden. Die Differenz von lebenslaufbezogener und bildungsbiografieorientierter Forschung wird anschließend spezifisch unter einer methodologischen Perspektive pointiert, um die Frage zu klären, welche methodischen Designs aktuell angemessen erscheinen, um Ler…
In dem Beitrag wird am Beispiel des Fremdsprachenlernens der spannende, wissenschaftlich noch wenig bearbeitete Zusammenhang zwischen Identität(-sarbeit) und Lernen thematisiert. Annahme ist, dass trotz des bildungspolitischen Appells zum lebenslangen Lernen das Lernen im Lebenslauf nicht kontinuierlich, sondern wechselvoll, in diesem Sinne diskontinuierlich ist. Es wird die Frage gestellt, wie die Lernenden mit diesen unausweichlichen Diskontinuitäten umgehen. Die Wahrnehmung, Beschreibung und…
Migrantenorganisationen haben eigene Weiterbildungsangebote für ihre Mitarbeitenden entwickelt; die qualifizierte Bereitstellung blieb jedoch schwierig. So bestehen auch weiterhin Weiterbildungsbedarfe, z.B. in der Kompetenzentwicklung von Organisationen und ihren Mitarbeitenden. Hier sind die Einrichtungen der öffentlichen Weiterbildung gefragt
Eine österreichische Studie nahm die Situation von Personal mit Migrationsgeschichte in der Erwachsenenbildung in den Blick. Dieser Beitrag beleuchtet Barrieren und förderliche Bedingungen im Zugang zum Berufsfeld und fragt nach der Nutzung von Potenzialen einer Migrationsbiografie für Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung – seitens der Fachkräfte wie auch der Institutionen.
Der Beitrag stellt zentrale Befunde einer Studie über die Bildungseinstellungen von Migrantinnen und Migranten vor. Dabei wurden auch Weiterbildungsinteressen einbezogen, vor allem mit Blick auf Elternbildungsangebote.
Will man die Interkulturelle Öffnung als Schlüsselprozess zur Verbesserung von Teilhabechancen an Weiterbildung für Menschen mit Migrationshintergrund fördern, so sind insbesondere deren aktuelle Chancen und Grenzen zu betrachten. Einige grundsätzliche Argumente hierzu werden in diesem Beitrag zur Diskussion gestellt.
Migration im europäischen Raum findet vor allem zwischen den europäischen Mitgliedsländern statt. Beeinflusst wird sie durch die Arbeits- und Sozialsysteme der Zielländer. Deutschland ist in diesem Kontext das wichtigste Einwanderungsland, dessen Weiterbildungslandschaft sich vor dem Hintergrund internationaler Flüchtlingsströme neuen Aktivitätenfeldern gegenübersieht.
Der Beitrag fokussiert die Weiterbildungssituation von Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsbefunde plädieren die Autoren für eine differenzierte Betrachtung von Erwachsenen mit Migrationshintergrund und zeigen Handlungsperspektiven für Forschung und Praxis auf.