Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Klaus Meisel zeichnet wichtige Aspekte nach, die die Konzeption von Projekten zur Weiterbildung seit den 1980ger Jahren geprägt haben. Ein Vergleich mit dem jüngsten Projekt des DIE, dem Projekt REGIO, eröffnet einen Blick auf mögliche zukünftige Entwicklungstrends: mehr Kooperation und Kommunikation, mehr Moderations- und Forumsfunktion, mehr Beratungs- und Informationsarbeit.
Ein Kongress der Konzertierten Aktion Weiterbildung beschäftigte sich im November 1998 mit dem Thema „Selbstgesteuertes Lernen“. Der hier vorliegende Abschlussbericht stellt die wichtigsten Ergebnisse der 9 Arbeitsgruppen zusammen und legt den besonderen Schwerpunkt auf notwendige Rollenveränderungen und besondere Umsetzungsprobleme.
Das »Lernzeitkonto« verknüpft Arbeitszeitpolitik mit beruflicher Weiterbildung. Als Derivat aus dem »Arbeitszeitkonto« stellt es ein Instrument dar, bei dem erarbeitete Zeitansprüche des Arbeitnehmers statt in Geld in Weiterbildung gewandelt werden. Je nachdem, ob die Weiterbildung betrieblichen oder privaten Belangen dient, werden die Ressourcen vom Arbeitgeber oder dem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt (Zeit und Geld). In die Diskussion um das lebenslange Lernen ist das Instrument deutliche…
Lernforschung - ein Rückblick Die Geschichte der empirischen Erforschung des Lernens Erwachsener lässt sich bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückverfolgen. In diesem Beitrag werden einige interpretative Lehr-Lernforschungen der Erwachsenenpädagogik in Erinnerung gerufen. Es entsteht der Eindruck, dass das disziplinäre Gedächtnis der Wissenschaft der Erwachsenenbildung unterentwickelt ist, da viele aufschlussreiche ältere Untersuchungen in Vergessenheit geraten zu sein scheine…
Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, kritische Lebensereignisse zu erfahren. Zugleich sind hinsichtlich der Persönlichkeit besondere Entwicklungen möglich – und damit verbunden auch die Fähigkeit, solche kritischen Lebensereignisse zu bewältigen. Wie die Erwachsenen- und Weiterbildung im Allgemeinen und die konfessionelle Erwachsenenbildung im Besonderen dabei unterstützen kann, zeigt der Autor auf.
Öffentlichkeit ist eine notwendige Bedingung unserer Demokratie. Die Volkshochschulen, so die Autorin, leisten mit ihrer Offenheit, ihrem breiten Angebot und mit der Möglichkeit, in ihren Veranstaltungen die offene und kontroverse Auseinandersetzung einzuüben, einen wichtigen Beitrag zur diskursiven Einbindung breiter Bevölkerungsgruppen sowie zur Gestaltung kommunaler Öffentlichkeit.
Johann Amos Comenius vertritt die Ansicht, dass der Mensch nur dann zum Lernen motiviert werden kann, wenn er einsieht, dass das zu Lernende sowohl richtig als auch sinnvoll ist. Zudem muss der Bezug zu Gott hergestellt sein.
Dieser kurze Textauszug aus Franklins Autobiographie beschreibt rückblickend Inhalte, Methoden, Regeln und Auswirkungen des von ihm 1726 gegründeten Diskussionsclubs „Junto“. Parallelen zu diesem Ansatz lassen sich in späteren Konzepten wie dem selbstgesteuerten Lernen und den Study Circles wieder finden.
Die Teilnahme an sozialen Bewegungen kann Bildungsaufstiege fördern und Bildungswege stabilisieren. Zu diesem Schluss kommt Ingrid Miethe nach der Durchführung einer Studie mit 85 biografisch-narrativen Interviews mit erfolgreichen Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern. Im Beitrag werden fünf Aspekte vorgestellt, die die Verbindung von Bewegungsengagement und Bildungsaufstieg verdeutlichen.