Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die rumänische Gesellschaft ist einem umfassenden radikalen Veränderungsprozess unterworfen, der bis in dieTiefen des individuellen Lebens ausstrahlt, bis hin zur Mentalität der Menschen, ihrer Art zu denken, fühlen und zu leben. Ungureanu beschreibt die spezifischen Probleme einer kommunistischen Gesellschaft auf ihrem Weg zu einer kapitalistischen Gesellschaft und die Bedeutung der Erwachsenenbildung in diesem Prozess.
Kooperationen unterschiedlicher Akteure sind in Lernenden Regionen wesentliche Voraussetzung, innovative Entwicklungen voranzutreiben. Dabei übernimmt die berufliche Weiterbildung die Funktion eines Katalysators, da die Entwicklung der Human Ressources ein wesentlicher Standortvorteil ist. Die Autorinnen berichten über das Projekt Nettex A in Oberfranken und im sächsischen Vogtland, in dem internetgestützte Weiterbildungsangebote im Mittelpunkt der Regionalentwicklung stehen.
Institutionen der organisierten Weiterbildung müssen einen Ausgleich schaffen zwischen den individuellen Nachfragen ihrer Kunden, den Herausforderungen durch neue Medien und Technologien sowie den Interessen von Auftraggebern und Kooperationspartnern. Heinrich Schneider betrachtet die notwendigen Maßnahmen in diesem Prozess: Veränderungen im Angebot, in der Programmentwicklung, im Selbstverständnis und in der Rolle der Lehrenden und in der institutionellen Entwicklung hin zu einem Dienstleistun…
Eine OECD-Studie weist aus, dass in Deutschland der Anteil von Erwachsenen mit sehr niedrigem Literaritätsniveau um die 10 Prozent und von Erwachsenen mit niedrigem Literaritätsniveau um die 30 Prozent schwankt. Gertrud Kamper warnt, dass damit die Grundvoraussetzung für Lebenslanges Lernen, die ausreichende Grundbildung, nicht mehr gegeben ist. Daher diskutiert sie Definitionen und Dimensionen von Grundbildung für Erwachsene und fordert Konzepte, die Voraussetzungen schaffen, selbständiges Ler…
Die Transformation von Bildung zum „E-Learning“ fordert von Lehrenden und Lernenden, sich in dem babylonischen Sprachgewirr neuer Begriffe zurechtzufinden. Burkard Lehmann benennt einige der wichtigsten Begriffe, die heute im „digitalen Klassenzimmer“ unabdingbar sind. Er stellt aber auch die Frage, ob damit schon ein Paradigmenwechsel im Lehren und Lernen vollzogen wird.