Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Das Buch ist ein Leitfaden zur didaktischen Gestaltung von Tagungen, Konferenzen und Workshops. Es dient der Vorbereitung, Durchführung und Evaluation von Veranstaltungen im Rahmen Weiterbildung und kann mit einer Vielzahl von Zielgruppen und Themenfeldern verwendet werden. Es wendet sich an Leitende und Planende in der Weiterbildung, an verantwortlich Tätige in der Öffentlichkeitsarbeit und im Veranstaltungsmanagement von (Weiter)Bildungsinstitutionen aller Trägerbereiche sowie an freie Organi…
Der Beitrag widmet sich zentralen Schwierigkeiten in der Konsensfindung, die derzeit bei der Entwicklung eines nationalen Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) zu beobachten sind. Neben der Schwierigkeit, das bundesdeutsche „duale System“ der Berufsausbildung EQF-tauglich zu machen, werden v.a. Schwierigkeiten im Bereich der Zertifizierung und Akkreditierung informell und non-formal erworbener Kompetenzen identifiziert. Um das Lebenslange Lernen in das traditionelle Bildungs- und Beschäftigungs…
Die Autorin hat Selbstzeugnisse funktionaler Analphabeten gesammelt und sie auf ihr »Glückspotenzial« hin befragt. Als Quellen dienen drei qualitativ angelegte Untersuchungen aus den 1990er Jahren. Der Beitrag zeigt, dass die Teilnahme an Alphabetisierungskursen durch das Überwinden von Defiziterfahrungen ganz erhebliche Steigerungen des Selbstwertgefühls bewirken kann. Das Erfahren von Aufmerksamkeit und Unterstützung wird als ermutigend erlebt und trägt erheblich dazu bei, für das eigene Lebe…
Der Beitrag geht der Frage nach, welches Bild des Erwachsenen hinter dem Konzept des Lebenslangen Lernens steht. Hierzu untersucht er bildungspolitische Dokumente, mit denen auf globaler, europäischer und nationaler Ebene Strategien Lebenslangen Lernens begründet werden. In den Papieren von UNESCO, OECD, EU-Kommission und BLK kommt der Erwachsene nur selten explizit vor. Er wird – wenn überhaupt – als Berufstätiger, als Bürger und Verantwortungsträger konturiert. Die Grenzen zum Kind und Jugend…
Das Internet wird zunehmend als Lernort genutzt. Insbesondere für jüngere Generationen ist es selbstverständlich, zur Informationsbeschaffung ins Netz zu gehen. Dort finden sich Ratgeberplattformen, Blogs und Video-Anleitungen. Selbstgemacht ist dabei nicht nur der Gegenstand, sondern auch der gestaltete Vermittlungsprozess. Die Autorinnen gehen der Frage nach, wie die institutionalisierte Erwachsenenbildung auf den fortschreitenden Trend reagieren soll und welchen Beitrag sie dazu leisten könn…
Obwohl Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben gemeinhin als Tabuthema gelten, lässt sich auf Basis neuer empirischer Ergebnisse zeigen, dass ein breites „Mitwissen“ über Lese- und Schreibprobleme existiert. Rund 40 Prozent der Erwachsenen kennen jemanden, der oder die auffällig fehlerhaft schreibt oder sogar sehr ernsthafte Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben hat. Dieses Wissen, das in verschiedenen Lebensbereichen besteht (Familie, Beruf, Freundeskreis), bietet theoretisch ein hohes Pot…
Die Teilnahme an sozialen Bewegungen kann Bildungsaufstiege fördern und Bildungswege stabilisieren. Zu diesem Schluss kommt Ingrid Miethe nach der Durchführung einer Studie mit 85 biografisch-narrativen Interviews mit erfolgreichen Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern. Im Beitrag werden fünf Aspekte vorgestellt, die die Verbindung von Bewegungsengagement und Bildungsaufstieg verdeutlichen.
Die Fähigkeit, sich in der jeweiligen Landessprache mündlich und schriftlich zu verständigen, gilt als eine unverzichtbare Voraussetzung für Teilhabe am öffentlichen und beruflichen Leben. Die Erwachsenenbildung sieht sich vor diesem Hintergrund auch in Deutschland nicht erst aktuell mit großen Herausforderungen konfrontiert. Denn neben der Vermittlung von Sprachkenntnissen an Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete und Vertriebene, die Deutsch als Erst- oder Zweitsprache erlernen, wurde u…
In der Kindertagespflege können Menschen auch ohne pädagogische Vorbildung im Anschluss an eine Umschulung tätig sein. Für die betreffenden Personen handelt es sich um eine neue berufliche Perspektive und einen nicht-normativen Übergang. Mithilfe der Analyse narrativ-fokussierter Interviews mit zwei Tagesmüttern soll der Frage nach den Motiven nachgegangen werden, die der Entscheidung für diese berufliche Neuorientierung zugrunde liegen.