Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Gegenwärtig gehen diejenigen Personen in den Ruhestand, die im Zuge der Bildungsoffensive um 1970 Leiter/innen von Volkshochschulen geworden sind. Dem anstehenden Generationenwechsel auf Leitungspositionen nähert sich die Autorin durch einen Vergleich der Rahmenbedingungen. Diese waren vor etwa zwanzig Jahren besser: größere Freiräume, etablierte Rolle als kultur- und bildungspolitischer Knotenpunkt. Heute ist die sich permanent verdichtende Tätigkeit geprägt von Innovationserfordernissen und k…
Im Jargon der Produktgenerationen werden Merkmale »neuer« und »alter« Organisationen identifiziert. Auf diese Weise wird der Generationenwechsel in der Organisation von Weiterbildungseinrichtungen beschrieben. Er vollzieht sich auf drei Ebenen, beim Organisationsverständnis (Dienstleister statt Angebotsverwalter), bei den inneren Strukturen (interne Flexibilisierung) sowie bei einrichtungsübergreifenden Veränderungen im Zusammenhang des lebenslangen Lernens.
Der Autor gibt einen Überblick über Zugänge generationenübergreifender Didaktik. Dabei clustert er Angebote danach, ob eher voneinander, miteinander oder übereinander gelernt wird. Ausgehend vom Generationenbegriff wird der Verdacht verfolgt, dass das Lernen der Generationen jeweils zeitgeschichtlich und individuell-biographisch aufgeladen sein dürfte. Konkrete Umsetzungsperspektiven für intergenerationelles Lernen seien erst dann möglich, wenn eine Folie für die Beschreibung generationsspezifi…
Die erste Generation der Lehrstuhlinhaber hat in den 1970er Jahren mit der Arbeit begonnen. Sie waren sowohl wissenschaftlich erkundend als auch praxisverbunden tätig. Ihre erziehungswissenschaftlichen Arbeitsansätze sind von den nachfolgenden Wissenschaftlergenerationen aufgenommen, weiterentwickelt und durch neue Themenbereiche erweitert worden. Soweit es zu weiteren Generationenwechseln kommt, lassen diese ein gelingende zukunftsoffene Entwicklung des Faches erwarten.
1992 verabschiedete die Konferenz der Vereinten Nationen in Rio die Agenda 21, auf der das Konzept „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ beruht. Ziel ist es, umwelt- und entwicklungsorientierte Bildung zu vereinen. Allerdings gibt es keine einheitliche Definition und Bildungseinrichtungen engagieren sich diesbezüglich sehr unterschiedlich. Welche Einstellung haben Praktiker, Multiplikatoren und Wissenschaftler zu dem Konzept, wie groß sind Bekanntheitsgrad und Akzeptanz? Diese Online-…
Im Rahmen der DIE-Veröffentlichungen zur Volkshochschul-Statistik werden Kennzahlenkonzepte angeboten. Der hier vorliegende Text sammelt und erläutert Definitionen und Berechnungsverfahren und unterstützt so eine sachgemäße Interpretation.
In der gesellschaftlichen und weitgehend auch in der wissenschaftlichen Debatte scheint Konsens darüber zu herrschen, dass sich Erwerbsbiographien zunehmend diskontinuierlich gestalten. Die Befunde der empirischen Sozialforschung bestätigen bislang – auf die Gesamtheit bezogen – allerdings keine deutliche Zunahme von Diskontinuitäten in den Erwerbsbiographien. Jedoch steigt die Zahl derjenigen, die Gruppen mit höherem Diskontinuitätsrisiko zuzurechnen sind. Dazu zählen u. a. Jugendliche ohne Sc…
Seit dem Jahr 2000 ist ein massiver und kontinuierlicher Einbruch der Teilnahmen an Weiterbildungsveranstaltungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien zu verzeichnen. Ein besonders starker Rückgang lässt sich für die berufsbezogenen Computerkurse feststellen. Richard Stang geht den Ursachen auf den Grund, benennt strukturelle Probleme der Weiterbildungseinrichtungen und weist auf mögliche Alternativen hin.
Angesichts des beschleunigten Strukturwandels („Transformationsgesellschaft“) kann sich betriebliche Weiterbildung nicht mehr auf vertraute Lehr-/Lernformen stützen. Sie muss zur Entwicklungsbegleitung werden, unter der Führungskräfte zu ständiger Selbstbeobachtung geleitet werden („Reflexionskultur“). Dass solche Kulturformen bereits empirisch nachweisbar sind und inwiefern sie als pädagogische Kommunikation verstanden werden können, zeigt die Autorin anhand von Experteninterviews aus einem Fr…
„Fallrekonstruktive Qualitätszirkel“ sind in der Erwachsenenbildung noch kaum erprobt. Unter Anleitung von Moderatoren reflektieren Kursleitende gegenseitig die Qualität ihrer Arbeit. Als Anschauungsmaterial dienen ihre eigenen Lehr-/Lernsituationen. Dass dieses Prinzip auf Wechselseitigkeit und Freiwilligkeit beruht, versteht sich von selbst. Die Methode, von der das Praxisbeispiel der KVHS Northeim berichtet, stammt ursprünglich aus der Gesundheitsförderung.